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Gemeindevertreter auf dem Schulweg

Anett Zimmermann / 24.05.2017, 06:35 Uhr
Bliesdorf (MOZ) Zum zweiten Mal in diesem Jahr hatten sich die Bliesdorfer Gemeindevertreter jetzt zu Begehungen in den Ortsteilen verabredet. Dabei ging es in Bliesdorf vor allem um die Schulwegsicherung. Von der Bushaltestelle am Anger sind es nur wenige wenige hundert Meter bis zum Hort im Rotdornweg. In dem Wohngebiet gilt Tempo 30.

Das erste Wegstück in der Dornbuschstraße liegt jedoch an der teils stark befahrenen Hauptstraße im Ort. Wie gefährlich es dann für die Kinder werden kann, machte am Sonnabendvormittag nur ein vorbeidonnernder Lkw deutlich. Anhand der Spuren im und auf dem Straßenbelag ist auch deutlich zu sehen, dass Fahrzeuge an der Kreuzung auf eine Grundstückszufahrt ausweichen, an der die Kinder vom Fußweg in den Rotdornweg gelangen. Dort teilen sich alle Verkehrsteilnehmer die Fahrbahn, gibt es also keinen extra Gehweg.

Deshalb stellt sich den Gemeindevertretern die Frage, ob dort eine farbliche oder bauliche Abgrenzung möglich ist. "Da waren wir uns bisher nicht einig", erklärte Bürgermeister Reiner Labitzke und erinnerte noch einmal daran, dass der Antrag auf eine Temporeduzierung auf der Dornbuschstraße vom Straßenverkehrsamt bisher abgelehnt worden sei. Mit der Kreisbehörde müsse dann auch die neue Variante abgestimmt werden.

Grietje van Casteren schlug rotweiße Pfosten auf dem Gehweg vor, der in dem Bereich allerdings nur drei Platten hat und damit keinen Meter breit ist. Allerdings befindet sich daneben ein Grünstreifen, der der Gemeinde gehört. So sprachen sich die Anwesenden dafür aus, den Gehweg um eine Platte zu verbreitern und einzelne Büsche zu entfernen, die ein Ausweichen für die Kinder erschweren.

Die Pfosten sollten dann möglichst bis in die Kurve hinein gestellt werden, hieß es, wobei auch Absperrgeländer ins Spiel gebracht wurden. "Viele Autofahrer achten auf die Optik", meinte Andreas Matthews und verwies auf eigene Beobachtungen zum Beispiel an schraffierten Stellen. "80 Prozent fahren da nicht drüber. Damit wäre uns hier schon sehr geholfen."

Auffallend war zudem, dass in dem Bereich kein Schild "Achtung Kinder!" steht.

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