Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Junger Mann bedroht Polizisten mit einer Sense

Die Beamte verzichteten auf einen Schusswaffeneinsatz, um den Mann nicht zu gefährden.
Die Beamte verzichteten auf einen Schusswaffeneinsatz, um den Mann nicht zu gefährden. © Foto: OGA/Rachner
Claudia Duda / 26.05.2017, 18:13 Uhr
Falkenthal (GZ) Ein Familienstreit hat in dieser Woche die Polizei beschäftigt. Bereits am Mittwoch hatte ein 31-jähriger Mann gedroht, seinen Vater umzubringen und mehrere Häuser anzuzünden. Die Polizei suchte nach ihm, konnte ihn jedoch nicht finden. Lediglich in seiner Wohnung wurden vier Cannabispflanzen sichergestellt. Nach Erkenntnissen der Polizei ist der junge Mann wegen einer psychischen Erkrankung in Behandlung, er soll aber die Einnahme der Medikamente verweigern.

In der Nacht zu Donnerstag meldete sich der Vater erneut, weil der Sohn unbekleidet vor seinem Elternhaus auftauchte und Scheiben einschlug. Auch die Scheiben von drei Autos zerschlug er mit dem Hammer. Nach Angaben den Polizei drohte er erneut damit seine Eltern töten zu wollen.

Als die Polizeibeamten vor Ort erschienen, bedrohte er sie mit einer Gartensense und machte zudem einen verwirrten Eindruck. Durch Androhung des Einsatzes der Schusswaffe sowie besonnenes Agieren konnten die Beamten den Mann beruhigen und damit Schlimmeres verhindern. Er warf die Sense weg, wurde gefesselt und mit dem Notarzt in Krankenhaus eingewiesen.

Kommentare

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2017 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG