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Groß Neuendorfer Markt zog Keramikfreunde an

Die Töpfermeile hinterm Oderdeich

Zog viele Besucher an: Der Groß Neuendorfer Töpfermarkt hinterm Oderdeich. Er feierte in diesem Jahr 10. Jubiläum. Töpfer aus 23 Werkstätten boten ihre Ware zum Kauf an.
Zog viele Besucher an: Der Groß Neuendorfer Töpfermarkt hinterm Oderdeich. Er feierte in diesem Jahr 10. Jubiläum. Töpfer aus 23 Werkstätten boten ihre Ware zum Kauf an. © Foto: Ines Weber-Rath/MOZ
Ines Weber-Rath / 29.05.2017, 05:14 Uhr
Groß Neuendorf (MOZ) Alle vier Jahre fallen der Töpfermarkt in Groß Neuendorf, der stets am letzten Mai-Wochenende stattfindet, und die Kunst-Loose-Tage am Wochenende vor Pfingsten zusammen. Viele Keramik-Freunde, die am Sonnabend auf der Töpfermeile hinterm Oderdeich von Stand zu Stand schlenderten, empfanden das als eine gute Kombination, nicht als Konkurrenz.

23 Berufskollegen waren der Einladung des Groß Neuendorfer Töpfers Manfred Dannegger zur 10. Auflage des Töpfermarktes an der Oder gefolgt. Sie kamen vorwiegend aus Brandenburg und Berlin. Aber auch aus Sachsen. Keramiker Jürgen Becker aus Zwickau gehört zum Beispiel zu den Groß Neuendorfer Stamm-Ausstellern.

"Hier herrscht einfach eine wunderbare Atmosphäre, so direkt am Fluss", schwärmte Sylvia Kort aus Jacobshagen bei Temp-lin. Die Töpferin stellte ihre wunderbaren Fayencen erstmals in Groß Neuendorf aus. Ihren Stand hatte die Uckermärkerin gleich neben Manfred Danneggers Töpferhof an der Alten Dorfstraße aufgebaut. In dem ging Danneggers typisches schlichtes Braunzeug über den Ladentisch. Er verstehe sich mehr als Handwerker denn als Künstler, sagt der Groß Neuendorfer Töpfer bescheiden.

An den Ständen vor seinem kleinen, alten Bauernhaus dominierte am Wochenende hingegen kunstvolle, meist bemalte Keramik aller Art - von weißen Fayencen bis zur braunen und grünen Gebrauchskeramik. Nur eine fehlte mit ihrer Ware: Kathrin Heinrich aus dem benachbarten Ortwig. Die Töpferin habe seit dem Monatsbeginn eine Festanstellung in einer großen keramischen Werkstatt im Westerwald, wusste Dannegger.

Er hatte zur Versorgung und Unterhaltung der vielen Töpfermarkt-Besucher Hilfe aus dem örtlichen Landfrauenverein, dessen Frauen gebacken und gebrutzelt hatten. Und Hanni Bode aus Neutrebbin, mit der Dannegger einst in Koserow an der Ostsee aufgewachsen war, spielte mit ihrem Quartett Annett Musik der 20er Jahre.

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