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Altes Stallgebäude ärgert Dorfbewohner

Rundgang in Klein Schauen: Cornelia Schulze-Ludwig, Carmen Wolff, Wolf-Dieter Roloff, Joana Götze und Andreas Batke (v.l.
Rundgang in Klein Schauen: Cornelia Schulze-Ludwig, Carmen Wolff, Wolf-Dieter Roloff, Joana Götze und Andreas Batke (v.l. © Foto: Elke Lang
Elke Lang / 31.05.2017, 08:25 Uhr
Klein Schauen (MOZ) "Der Bauhof hat unseren Friedhof in Ordnung gebracht. Der sieht jetzt ganz schick aus", gab Carmen Wolff am Montag in Klein Schauen bei der Ortsbegehung mit Bürgermeisterin Cornelia Schulze-Ludwig ihrer Begeisterung Ausdruck. Cornelia Schulze-Ludwig freute das: "Man hört es gern, wenn wir auch mal gelobt werden". Das Stadtoberhaupt war wie bei allen Ortsbegehungen in diesem Jahr wieder in Begleitung ihrer Haupt- und Bürgeramtsleiterin Joana Götze und ihres Bauamtsleiters Robert Hentschel gekommen.

Dem Ortsbeiratsvorsitzenden Wolf-Dieter Roloff aber brannten zwei Probleme auf den Nägeln: das an den öffentlichen Spielplatz angrenzende, marode Stallgebäude des ehemaligen Gutshofes und der Bolzplatz. "Irgendwann müssen Nägel mit Köpfen gemacht werden", ist sein dringlicher Wunsch. Der von außen noch relativ gut aussehende, aber vor sich hin rottende Backsteinbau stand schon bei seinem Vorgänger auf der Agenda. "Betonbrocken von ihm sind bereits auf den Spielplatz gefallen." Die Gewährleistungspflicht der Verkehrssicherheit hat die Stadt. Vor vielen Jahren war der Jugendclub drin, und einige Zugänge werden noch von Mietern des Wohnhauses auf dem Hof genutzt. "Hängt ihr dran? Was wäre, wenn wir es in die Ausschreibung zum Verkauf geben?", fragte die Bürgermeisterin in die Runde. Optionen sind: Sichern, Abriss oder Verkauf. "Vielleicht findet sich ein Liebhaber mit viel Geld", wäre Andreas Batke sehr recht. Allerdings: "Der Verkauf darf nur mit Rücksichtnahme auf die Mieter erfolgen, die keine anderen Unterstellmöglichkeiten haben", gibt er zu bedenken. Beim Bolzplatz wiederum geht es um tiefe Fahrzeugspuren, die von Unbekannten in den frisch gesäten Rasen gedrückt sind. Nun muss der Bauhof wieder ran.

An Initiativen der Dorfbewohner konnte Wolf-Dieter Roloff und Ortswehrführer Frank Lehmann einiges aufzählen, auch die Erneuerung des Dorfangers mit überdachtem Rastplatz. Olaf Schilling von der Freiwilligen Feuerwehr bekräftigte: "Wir wollen nicht alles gemacht bekommen. Wir wollen auch was selber machen." Dabei dachte er an die Einfahrt zum Gerätehaus, die befestigt werden muss.

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