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Künstler suchten "Landmarken"

Ausgangsbasis für das Pleinair war die Kreativoase in Gülpe.
Ausgangsbasis für das Pleinair war die Kreativoase in Gülpe. © Foto: Simone Weber
Simone Weber / 04.06.2017, 11:36 Uhr
Gülpe (MOZ) Seit zwei Jahren gehört die Rathenowerin Ute Arndt vom offenen Atelier im Kulturzentrum auch der "Künstlergruppe Altmark" an, einem lockeren Zusammenschluss freischaffender Künstler verschiedener Orte der Altmark. Vor einem Jahr kam auch Jordis Hammer aus Gülpe dazu. "Wir tauschen uns gern mit anderen Künstlern aus", erzählt die zweite Künstlerin des offenen Ateliers im Kuz.

Neben den regelmäßigen, vierteljährlichen Treffen in einem der Künstlerateliers der Künstlergruppe Altmark zum Austausch über ihre Arbeiten, trafen sie sich im vergangenen Jahr im Schloss Tangerhütte erstmals zu einem mehrtägigen Pleinair, dem Malen in der Natur. Die Arbeiten wurden anschließend ausgestellt.

"Als Künstlergruppe haben wir kein gemeinsames Atelier oder eine Galerie", erklärt Waltraud Meyer aus Stendal. "Wir stellen unsere Werke in einer Stendaler Bank, die einen guten Ruf für ihre Kunstausstellungen hat, aus. Deren Kunst interessierter Filialleiter, Andreas Driemer, hält unsere Künstlergruppe organisatorisch zusammen."

Um das jährliche Pleinair zu einer Tradition werden zu lassen, trafen sich jetzt vier Mitglieder der Künstlergruppe Altmark in der "Kreativoase", Jordis Hammers Atelier und Pension inDie Malerinnen Grit Rademacher aus Jerchel bei Tangerhütte, Heidi Gatzke aus Wische, Waltraud Meyer, Jordis Hammer und der Fotograf Harald Grimm suchten von Donnerstag bis Sonntag die besonderen Reize der Westhavelländer Landschaft.

"Wir sind alle erstmals aus künstlerischen Interesse im Westhavelland", sagt Grit Rademacher. "Ich habe eine Zeit lang in Werder an der Havel gelebt. Aber die knorrigen Kopfweiden, wie sie hier in großer Anzahl auf den Wiesen und an den Kanälen stehen, sind faszinierend." Aber Grit Rademacher entschied sich nicht allein für das Motiv der Kopfweiden. Als Thema für das Pleinair nahmen sich die Künstler der natürlichen Landmarken der Havellandschaft, wie eben die Kopfweiden. Das Sommerwetter machte den Künstlern teilweise zu schaffen. "Bei 30 Grad ist mir die Acrylfarbe regelrecht unterm Pinsel weg getrocknet", sagt Heidi Gatzke. Über die in der Natur entstandenen Kunstwerke und Skizzen als Vorlage für Gemälde, die im Atelier entstehen, tauschten sich die Künstler beim abendlichen Zusammensitzen aus.

Die während des Pleinair entstandenen Kunstwerke in Aquarellfarbe, Öl, Acryl und Pastellkreide, werden ab 18. Juni im offenen Atelier im Kulturzentrum ausgestellt. Die Vernissage beginnt 14.00 Uhr.

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