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Bürger wollen Schmierfink fassen

Verärgert: Ortsvorsteherin Monika Döppner-Smyczek an der beschmierten Fassade des Bürgerhauses.
Verärgert: Ortsvorsteherin Monika Döppner-Smyczek an der beschmierten Fassade des Bürgerhauses. © Foto: MOZ/Margrit Meier
Margrit Meier / 15.06.2017, 06:20 Uhr
Hennickendorf (MOZ) Riesenfrust in Hennickendorf. Ein Schmierfink ist nachts von der Thaer-Siedlung zum Lindenweg gezogen und hat mehrere Fassaden sowie ein Tor großflächig besprüht. Dem Gekrakel mit vor allem blauer Farbe ist der Schriftzug Karma zu entnehmen. Besonders arg hat es die Ecke Bürgerhaus getroffen.

"Der Täter hat in der Berliner Straße einen Wohnblock beschmiert und ist dafür in den Vorgarten eingestiegen. Das ist schon dreist", so Ortsvorsteherin Monika Döppner-Smyczek verärgert. Auch deshalb, weil sich Hennickendorf vor der 650-Jahr-Feier besonders attraktiv präsentieren möchte. Mehrere Bürger sind jetzt auf sie zugekommen und dabei, Geld zu sammeln. Das wollen sie als Belohnung für Informationen hergeben, die dazu führen, den Täter zu finden. "Wer weiterhelfen kann, wird gebeten, sich an die Polizei in Strausberg zu wenden oder an unseren Revierpolizisten Frank Hoppe, der dienstags im Rathaus Sprechzeit hat", sagt die Ortsvorsteherin. In der Grundschule Am Stienitzsee, die sie leitet, wird es nächstes Jahr eine Arbeitsgemeinschaft Graffitikunst für Fünft- und Sechstklässler mit Felix Seliger-Büssow geben. In der Hoffnung, dass die Kinder begreifen, was Kunst und was ärgerliche Schmiererei ist.

Kontakt Polizei: Tel. 03341 3300

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