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Gehwege von Pkw und Lkw zerfahren

© Foto: MOZ/Katrin Hartmann
Katrin Hartmann / 15.06.2017, 06:39 Uhr
Eichwerder (MOZ) Auf dem Nebengelass des Vereinshauses fehlt ein ordentliches Dach. Diesen Missstand möchte der Heimatverein Eichwerder ändern. "Dort regnet es durch. Wir könnten größeren Schaden erst einmal beheben, wenn wir zumindest ein Wellblech hätten ", sagt die Vorsitzende und Ortsvorsteherin Jutta Werbelow.

Auch im Vereinshaus selbst gebe es noch einige Stellen, die behoben werden müssten. Dort habe sich Schimmel in den Wänden ausgebreitet, so die Ortsvorsteherin. Das Regenwasser dringe von der Giebelseite ein, moniert Jutta Werbelow und erinnert daran, dass die Instandhaltungsmaßnahmen für das Vereinshaus eigentlich im Zuge des Straßenbaus gemacht werden sollten.

Ein viel größeres Problem sieht Jutta Werbelow allerdings in den zerfahrenen Gehwegen an der Dorfstraße, an der seit vergangenen Juli gebaut und gegraben wird. Weil sich nicht alle Pkw-, Lkw- und Motorradfahrer an die Vollsperrung während der Bauarbeiten gehalten haben, seien nun mehrere Stellen stark zerfahren, berichtet die Ortsvorsteherin. Wichtig sei ihr, dass für die Instandsetzung nun nicht die Anwohner für die von anderen verursachten Schäden aufkommen müssen. Dafür will sie sich einsetzen.

Keinen schönen Anblick zeigt sich zudem auf dem Sportplatz. Dort verkommen die Umkleidekabinen. Heute vielmehr als Abstellräume genutzt, findet die Anlage nur noch gelegentlich Nutzer. Auch die Sanitärbereiche seien nicht mehr zumutbar, hatte sich Peter Küster, Vorsitzender des nutzenden Vereins Blau-Weiß Wriezen bei einer Besichtigung jüngst geäußert. Der Bolzplatz wird von den Blau-Weißen als Ausweichplatz genutzt. Die Anfahrt nehme viel Zeit und Kosten in Anspruch. Die Mitglieder des Bildungsausschusses hatten sich zudem darauf geeinigt, in Wriezen eine Zentralisierung des Sportstättenentwicklungsplans voranzutreiben - außenliegende Plätze also nicht für den Spielbetrieb nutzbar, sondern als reine Bolzplätze zu klassifizieren.

Ein weiteres Fleckchen in Eichwerder, welches gepflegt werden müsste, sei der Park Jäckelsbruch, so Jutta Werbelow. Früher wurde der Park oft für Feiern genutzt. Heute sei der Aufwand dafür zu groß. Grundsätzlich wünschte sich der Heimatverein aber, dass dort ab und an Pflegearbeiten an den Gewächsen und Skulpturen durchgeführt werden. Zudem seien in dem Park weitere Spuren von Autofahrern zu sehen, die den Weg als Abkürzung für die Baustelle nutzen.

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