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Löwenbergs Abfallbehälter quellen über

So sollte es eigentlich aussehen
So sollte es eigentlich aussehen © Foto: HGA
Volkmar Ernst / 16.06.2017, 19:05 Uhr
Löwenberg (OGA) Windeln und Hausmüll in den öffentlichen Abfallbehältern von Löwenberg. Das ärgert die Kommunalpolitiker schon lange. Nun soll der illegalen Entsorgung mit einem Mülleimerkonzept der Garaus gemacht werden.

Wichtigste Vorgabe der Beiratsmitglieder dabei ist, dass die Mülleimer geschlossen sein sollen und nur eine Öffnung ermöglicht, Kleinigkeiten zu entsorgen. Diese Vorgabe im Hinterkopf, blätterten die Kommunalpolitiker Donnerstagabend die Kataloge verschiedener Anbieter durch und bastelten sich schließlich ihren ganz eigenen Entsorgungsbehälter zusammen. Wie gesagt, geschlossen soll er sein, damit weder der Müll noch eine Mülltüte zu sehen ist. Besser noch als eine Mülltüte sei ein Hartplasteeinsatz, der leicht zu leeren und bei Bedarf auch leicht zu reinigen sei. Die Öffnung für den Müll soll sich im Deckel befinden.

Konkrete Überlegungen gab es auch bezüglich der Orte, an denen die Mülleimer aufgestellt werden sollen - in der Alten Schulstraße, der Berliner Straße, der Eberswalder Straße und der Friedrich-Ebert-Straße. Um jedoch nicht vom Tisch aus auf einem Ortsplan zu entscheiden, wollen sich die Beiratsmitglieder kurzfristig zu einer Ortsbegehung treffen und die möglichen Standorte abgehen. Dann soll auch noch einmal darüber entschieden werden, ob am Friedhof wieder ein solcher aufgestellt wird. Der Bauhof hatte den Mülleimer dort entfernt, weil viele Friedhofsbesucher ihn zur Entsorgung von Blumen und Tannengrün genutzt hatten.

Des Weiteren hatten die Kommunalpolitiker zu entscheiden, ob vor dem Aldi-Markt an der Eberswalder Straße eine zusätzliche Werbetafel aufgestellt werden darf, mit der der Discounter auf seine wöchentlich wechselnden Sonderangebote hinweisen kann. Das Votum war ein klares Nein, versehen jedoch mit einem Aber. So wie das Klappern zum Handwerk gehöre, gehöre auch die Werbung zum Verkauf, waren sich die Kommunalpolitiker einig. Nur sei der Standort für die Größe der Werbefläche (sie misst gut vier mal vier Meter und soll zudem in der Nacht beleuchtet sein) ungünstig, hieß es. Die Einfahrt zu dem sich daneben befindenden Betriebsgelände sei schon jetzt schwer einzusehen und damit ein potenzieller Unfallschwerpunkt. Alternativ wurde als Standort eine Fläche auf dem Aldi-Parkplatz direkt in der Nähe der Böschung vorgeschlagen. Dort würde die Werbetafel nicht im öffentlichen Straßenraum stehen und sei von der Straße aus dennoch gut zu sehen.

Beide Stellungnahmen sollen nun an die Verwaltung und den Bauausschuss als zuständiges Fachgremium weitergeleitet werden.

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