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Ex-Borgsdorfer Fabian Holland nach Herz-OP wieder zurück beim SV Darmstadt 98

Voll belastbar: Fussball-Profi Fabian Holland (vorne rechts) stand zum Trainingsauftrakt wieder auf dem Platz.
Voll belastbar: Fussball-Profi Fabian Holland (vorne rechts) stand zum Trainingsauftrakt wieder auf dem Platz. © Foto: imago/Jan Huebner
Steffen Kretschmer / 21.06.2017, 20:52 Uhr - Aktualisiert 21.06.2017, 21:11
Borgsdorf (OGA) Diese Meldung kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. "Ich bin noch nicht komplett fit, kann aber wieder alles machen", sagt Fabian Holland. Der frühere Borgsdorfer und heutige Fußball-Profi vom Bundesliga-Absteiger SV Darmstadt 98 ist nach seiner Herz-Operation Mitte Mai wieder voll belastbar, und das pünktlich zum Auftakt der Vorbereitung auf die Zweitliga-Saison.

Die letzte Erstliga-Partie der 98er bei Borussia Mönchengladbach hatte Holland schon ausgesetzt, um den Plan, schnellstmöglich auf den Platz zurückzukehren, bestmöglich realisieren zu können. Denn nach der OP brauchte der 26-Jährige Zeit. "Die Narbe musste erst einmal verheilen. Ich konnte knapp einen Monat nichts machen." In der Rückbetrachtung sei nun alles genauso aufgegangen, wie gewünscht. "Ich kann jetzt wieder richtig einsteigen."

Vor sieben Jahren war der Oberhaveler das erste Mal am Herz operiert worden. Die Diagnose: Wolff-Parkinson-White-Syndrom, eine leichte Herzrhythmus-Störung. Doch erst seit dem Eingriff vor wenigen Wochen sagt Fabian Holland, "dass jetzt alles komplett weg ist, und wahrscheinlich auch nicht wiederkommt".

Dass es Unregelmäßigkeiten in Bezug auf das Herz bei ihm gibt, wurde schon zu seinen Zeiten bei den Junioren von Hertha BSC festgestellt. Seither sei es immer eine Sache gewesen, so erklärt der Linksverteidiger, "die man machen lassen kann, aber nicht muss. Ich habe ja auch nie etwas gespürt. Beeinträchtigungen unter Belastung hatte ich nicht."

Auch wenn die Problematik nur auf einem Elektrodiagramm (EKG) sichtbar wurde, ist Fabian Holland natürlich dennoch überglücklich, all das hinter sich lassen zu können. Er selbst spricht von einem "Routine-Eingriff", "und die Medizin hat auf diesem Gebiet in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht". Doch es bleibe eine Operation am Herz.

Aktuell hat Holland wenig Zeit, daran zu denken - "ich kann das gut ausblenden". Der offizielle Auftakt in die Vorbereitung mit den Darmstädtern fordert den Defensiv-Spezialisten. "Es gab schon erste Trainingstage, die einfacher waren", sagt er. Doch für seine persönlichen Ziele, "wieder vollkommen fit zu werden" und dann "möglichst viele Spiele zu machen", hängt er sich voll rein.

Die Spielzeit der 2. Fußball-Bundesliga beginnt am Wochenende 28. bis 31. Juli. Dann will der 26-Jährige mit seinem Team "einen möglichst guten Start" hinlegen, um gar nicht erst irgendwo reinzurutschen, "wo man nicht hin will". Die vergangenen Jahre dienen dabei als warnende Beispiele. So seien immer mal wieder einige Mannschaften - auch Erstliga-Absteiger - in Tabellenregionen aufgetaucht, in denen man sie nicht erwartet hatte. "Anfangs ist es immer schwierig einzuschätzen, wo man steht. Deshalb ist es wirklich wichtig, gut reinzukommen."

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