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In einer Serie stellen die Wriezener Ortsteile aktuelle Missstände vor / Heute: Frankenfelde

Alter Kiosk bedarf einer Grundsanierung

Dient als Verkaufsstand bei Festen: Der alte Kiosk im Frankenfelder Park braucht eine Grundsanierung.
Dient als Verkaufsstand bei Festen: Der alte Kiosk im Frankenfelder Park braucht eine Grundsanierung. © Foto: MOZ/Katrin Hartmann
Katrin Hartmann / 22.06.2017, 06:20 Uhr
Frankenfelde (MOZ) In Frankenfelde passiert einiges. Das größte Projekt, auf dessen Fertigstellung die Bewohner derzeit warten, ist der Erweiterungsbau des Gemeinschaftszentrums. Dieser soll Ende des Monats fertiggestellt werden, so hoffen zumindest Ortsvorsteher Ralf Heine und Friedhelm Zapf vom Frankenfelder Heimats- und Geschichtsverein.

Die Stadtverordnetenversammlung hatte in ihrer jüngsten Sitzung mehrheitlich einen Beschluss gefasst, dass zusätzlich 36 000 Euro in den Anbau fließen sollen. Die Kosten werden für den Ausbau der Trink- und Abwasserversorgung gebraucht, waren im Vorfeld der Planung in dieser Höhe jedoch nicht einbezogen worden. Der Anbau soll dem ansässigen Heimats- und Geschichtsverein als weitere Unterstellmöglichkeit dienen.

Ein Dorn im Auge ist den Frankenfeldern immer noch die Ortsverbindungsstraße in Richtung Haselberg. Dort nehmen die Schlaglöcher und Bodenwellen nicht ab, sagte Friedhelm Zapf. Die Kommune hatte den Ausbau der Straße nach Abstimmung der Abgeordneten mit auf die Prioritätenliste für investive Maßnahmen gesetzt. Dieser könne allerdings nur durchgeführt werden, sollte die Stadt einen Fördermittelbescheid bekommen. "Den haben wir noch nicht", hatte Bauamtsleiter Karsten Ilm im jüngsten Bauausschuss mitgeteilt. Mit einem Schreiben hatte die Verwaltung nun allerdings noch einmal auf die Notwendigkeit der Fördermittel hingewiesen, so Ilm, "in der Hoffnung, dass wir diese bewilligt bekommen". Für den Ausbau der Straße sind 472 000 Euro veranschlagt.

Weitere Erneuerungsmaßnahmen stehen auf dem Frankenfelder Friedhof an. Die Trauerhalle hat bereits eine neue Tür erhalten - die alte hing nur noch lose im Rahmen. Nun sollen auch noch die Fenster und andere Instandhaltungsarbeiten an der Halle getätigt werden. Den Gesamtbetrag dafür hatte Pfarrer Christian Kohler schätzen lassen. Rund 12 000 Euro sind dafür notwendig. 3000 Euro für die neue Tür wurden von den Abgeordneten bewilligt. Die restliche Differenz wird von einem Großteil der Dorfbewohner selbst kommen. "Wir haben viele Handwerker hier, die sich fast alle beteiligen", sagte Friedhelm Zapf.

Bereits bei der Instandsetzung der Kirche - zuletzt die Kanzel und der Altar - hatten sich zahlreiche Dorfbewohner mit Spenden beteiligt, um das Gotteshaus wieder in frischem Glanz erstrahlen zu lassen. Über diesen Zusammenhalt im Dorf freuen sich Ortsvorsteher Ralf Heine und Friedhelm Zapf.

Ein weiteres Projekt, welches in den nächsten Jahren angegangen müsste, befindet sich im Park. Dort, wo jährlich das traditionelle Sommerfest abgehalten wird, steht ein alter Kiosk. "Der bedarf mittlerweile auch einer Grundsanierung bzw. müsste ersetzt werden", sagte Ralf Heine. An mehreren Stellen hat sich der Zahn der Zeit durch die Fertiglaube aus den 1970er-Jahren gefressen. Etwa bei der Regenrinne.

Die Landfrauen nutzen das Gebäude zum Dorffest, um dort ihren Kuchen zu verkaufen. Aber, so Heine, "darin riecht es immer muffig". Eine Toilette gibt es in dem Kiosk nicht. Wenn Bedarf besteht, etwa beim Dorffest, werde ein Dixie-WC aufgestellt. Ein Spülbecken befindet sich außerhalb des Gebäudes.

Der Grund und Boden des Parks werde regelmäßig gepflegt. "Über die Pflege im Park können wir uns nicht beschweren", so Heine. Oft kommen Hobby-Landwirte, die das Gras mähen und gleich als Futter für ihre Tiere verwerten.

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