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Baugrundstücke im Ort gesucht

Volkmar Ernst / 23.06.2017, 19:44 Uhr
Löwenberg (veb) Es ist schön, dass die Großgemeinde Löwenberger Land als Wohnstandort immer attraktiver wird. Das gilt gleichermaßen für den Ortsteil Löwenberg. Doch, wo neues Bauland ausweisen? Die einfachste Variante ist immer, den Ortsrand zu nutzen und sozusagen an zubauen. Für die Kommunalpolitiker ist das allerdings nur die zweitbeste Variante. Deshalb suchten sie nach Möglichkeiten, im Ort selbst weitere Bauflächen auszuweisen. Fündig wurden die Kommunalpolitiker unter anderem im Bereich zwischen Kiefernsteg und der Straße Am Hain, die beide derzeit noch nicht miteinander verbunden sind. Dort eine Durchgängigkeit herzustellen, hätte gleich mehrere Vorteile. Der Wendehammer müsste nicht ausgebaut werden, damit große Fahrzeuge in die Straßen einfahren können. Fünf, vielleicht sogar sechs Gründstücke können entstehen. Die Flurstücke befinden sich zum großen Teil in Gemeindeeigentum, was die Vermarktung vereinfacht. Auch die Forst hat generell nichts gegen die Ausweisung als Bauland einzuwenden. Sie würde im Gegenzug jene Ackerfläche zur Aufforstung erhalten, die an die Festwiese angrenzt. Die Verhandlungen dafür würden laufen, hatte Bauamtsleiter Manfred Telm bereits den Mitgliedern des Bauausschusses mitteilen können.

Eine weitere Baufläche könnte rechts entlang der Ernst-Thälmann-Straße in Richtung Bürgerhaus ausgewiesen werden. Dort wird eine "kompaktere" Wohnbebauung mit einem Mehrfamilienhaus vorgeschlagen, sofern sich ein Investor findet.

Die Erarbeitung eines dritten Bebauungsplans (B-Plan) schlägt die Verwaltung für den Bereich zwischen Triftweg und Karl-Marx-Platz vor. Angeregt worden war das Prozedere von privaten Grundstücksbesitzern, die hier Entwickungspotenziale sehen. Der B-Plan ist insofern die Grundlage, um zu ermitteln und aufzuzeigen, welche Möglichkeiten der Bebauung aufgrund der Flächengröße und Erschließungsmöglichkeiten überhaupt gegeben sind. Da sich dort ein Entwässerungsgraben befindet, wäre eine Zuwegung jeweils nur bis zu diesem möglich. Nicht zur Diskussion steht ein Brückenbau, um die Triftstraße und den Karl-Marx-Platz zu verbinden.

Gegen die Aufstellung der B-Pläne hatten die Mitglieder des Löwenberger Ortsbeirates nichts einzuwenden.

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