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Bei den Oldies der Ü 35 setzt sich der 1. FC Frankfurt 5:0 gegen Blau-Weiss Markendorf durch

Viele Tore und noch mehr Rangeleien

Spielte Oberliga-Erfahrung aus: 1. FCF-Dreifach-Schütze Artur Aniol (gelb-rot). Markendorfs Denis Donner staunt.
Spielte Oberliga-Erfahrung aus: 1. FCF-Dreifach-Schütze Artur Aniol (gelb-rot). Markendorfs Denis Donner staunt. © Foto: Michael Benk
Kerstin Bechly / 26.06.2017, 07:00 Uhr
Müllrose (MOZ) Wie erwartet, setzte im Finale der Alt-Herren der Ü35 der 1. FC Frankfurt gegen Blau-Weiss Markendorf durch. Das Ergebnis in diesem Stadt-Derby fiel mit 5:0 (2:0) am Ende sehr deutlich aus.

"Es war zu merken, dass die Mannschaft unbedingt gewinnen wollte. Nach den Worten von Steffen Opitz im Gedenken an unseren so plötzlich verstorbenen Trainer Frank Genetzke konnte nichts mehr schief gehen. Wir waren auch fußballerisch klar besser", bilanzierte Olaf Bitzka, Betreuer der Oldies vom 1. FCF.

Die Markendorfer zeigten in den ersten Minuten durch René Firlus und Björn Keller, dass sie auf Augenhöhe mitspielen wollten, verlegten sich dann aber zusehends auf die Abwehrarbeit. Dennoch durchbrachen die Frankfurter beständig die Blau-Weiß- Deckung. Vor allem Steffen Reich und Oberliga-Spieler Artur Aniol, der seine Premiere bei der Ü35 erlebte, verstanden sich blendend. Schon in der zehnten Minute zeitigte dies den ersten Erfolg: Reich hatte sich rechts freigespielt und zielte Richtung Tor, der heransprintende Aniol traf. Als Kapitän Sven Theis im Strafraum gefoult wurde, oblag es Dirk Herrgoß, vom Elfmeterpunkt das 2:0 zu erzielen (26.). BW-Torwart Matthias Donath sprang in die richtige Ecke, aber der Ball war schneller. Der Strafstoß war Höhepunkt mehrerer Rangeleien und Foulspiele, bei denen es vor allem Keller sowie Aniol und Matthias Duden getroffen hatte.

Die zweite Halbzeit begann mit schwungvollem Einsatz auf beiden Seiten, wobei die Emotionen weiter hochkochten. Auf Markendorfer Seite versuchte es Enrico Feldmann mit einem Fernschuss, Kellers Tor wurde vom Linienrichter abgewunken. Dafür stand Aniol zweimal am richtigen Fleck: Erst bediente ihn Herrgoß mit einer Flanke, knapp zehn Minuten später nahm er einen vertändelten Ball wieder auf und schickte ihn als Bogenlampe zum 4:0 ins Tor.

Die Moral der Markendorfer, die durch Marian Pochanke, Benny Biemüller und Keller den Ehrentreffer erzielten wollten, konnte er damit zwar nicht brechen. Doch als Ronny Dzewior, der sich für seinen Einsatz bei den Herren "aufwärmte", zum 5:0 traf, war am Sieg nichts mehr zu rütteln.

"Wir hatten keine glückliche zweite Halbzeit. Der FCF hat hoch verdient gewonnen. Für uns war es ein schöner Moment, dass wir es erstmals ins Pokalfinale geschafft haben", war Markendorfs Trainer Ronny Hagen nicht allzu enttäuscht.

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