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Schöneberg stellt Prioritätenliste vor

Kerstin Unger / 26.06.2017, 19:23 Uhr
Flemsdorf (MOZ) Der Schöneberger Bürgermeister Wilfried Schramm hat kürzlich in der Gemeindevertretersitzung über den Stand der Eingemeindung nach Schwedt informiert. Der Vertragsentwurf sei inzwischen ausgearbeitet. Man habe auch mit dem Amt zusammengesessen, teilte er mit. Kritisch merkte er jedoch an, dass zwei Wochen nach dem Treffen in Schwedt noch kein Protokoll vorlag. "Ich dachte, das Amt ist schneller", sagte er.

Am 8. Juni habe es eine erste Verhandlung mit Vertretern aus Schwedt im dortigen Rathaus gegeben. Punkt für Punkt sei man den vorgestellten Gebietsänderungsvertrag durchgegangen.

Dabei wurde auch die Prioritätenliste vorgestellt, in die die Schöneberger Vertreter die für sie wichtigsten Maßnahmen geschrieben haben. Dazu gehören unter anderem die Wiederherstellung der Terrasse und der Fassade des Gutshauses sowie Bemühungen um den Verkauf des Speichers in Felchow, die Verkehrsberuhigung der Ortsdurchfahrt in Flemsdorf sowie die Gestaltung eines Wanderweges um den dortigen Haussee und eine neue Bestuhlung für den Gemeinderaum im Feuerwehrhaus Flemsdorf.

Im Ortsteil Schöneberg stehen die Sanierung der Galower und der Criewener Straße, die Sanierung der Fassade und der Ersatz der restlichen Fenster sowie die Erneuerung der Küche im Kulturhaus im Vordergrund.

Im Alt-Galow soll ein Wanderweg wieder gestellt und die Dorfstraße erneuert werden.

Auch zwischen Stützkow und Criewen soll der Wanderweg wiederhergestellt werden. Außerdem müssen die Mängel der Stützkower Brücke beseitigt werden.

Auch zum Zeitplan äußerte sich der Bürgermeister. Bis zum 7. Juli sollen die letzten Änderungen am Vertragsentwurf vorgenommen werden. Abgabetermin ist der 24. Juli.

Der Entwurf des Gebietsänderungsvertrages wird öffentlich ausgelegt. Ende August sollen in den drei Schöneberger Ortsteilen Einwohnerversammlungen stattfinden. Als Termine nannte Wilfried Schramm den 22. August für Schöneberg, den 24. August für Felchow und den 29. August für Flemsdorf. Den Schwedter Stadtverordneten soll der Vertrag am 13. September vorliegen und der Gemeindevertretung Schöneberg ebenfalls im September.

Der Amtsausschuss Oder-Welse wird ab 12. Oktober darüber beschließen, sodass der Vertrag Ende Oktober im Innenministerium eingereicht werden könnte. Somit sei die geplante Zeitschiene für den Beitritt Schönebergs zur Stadt Schwedt einzuhalten, wenn das Ministerium nicht so lange braucht.

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