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Drei zeitgleiche Turniere lassen Teilnehmerzahlen in Angermünde und Criewen schrumpfen / Templin freut sich über 29 Teams

Patchwork und Borussia in Mini-Feldern ganz vorn

CArola Voigt / 28.06.2017, 05:45 Uhr
Criewen/Angermünde/Templin (MOZ) Einige Volleyballturniere der Region sind längst nicht mehr so gut besetzt, wie noch vor Jahren - ein Blick über den eigenen Tellerrand beim Termin-festlegen könnte da durchaus etwas Abhilfe schaffen. Am Sonnabend gab es gleich drei Events praktisch gleichzeitig.

Beim Sportfest in Criewen traten nur drei Mannschaften gegeneinander an. Im Auftaktmatch verbuchte das Team aus Prenzlau um Sebastian Dittmer einen 2:1-Erfolg gegen UPM/Leipa. Gegen Gastgeber Borussia Criewen kassierten die Kreisstädter allerdings eine 0:2-Niederlage. Da die Borussen auch gegen UPM/Leipa 2:0 gewannen, bekamen sie den Siegerpokal.

Der VC Angermünde spielte parallel den traditionellen Pepsi-Cup - leider mit nur acht Mixed-Teams. Patchwork von der SSV PCK Schwedt gewann. Der zweite angereiste Gast, die Hauptstadtzocker aus Berlin, wurde Siebter. Alle anderen Teams bestanden aus VCA-Mitgliedern. Die Jugend-Vertretung wurde Zweiter, gefolgt von den "Old Beachers", den "Wilden Einhörnern" (Freizeitspieler des VCA), "Chaos am Netz" (Jugend) und "Die Camper" vom Wolletzsee. Den letzten Platz belegten "Die glorreichen Vier" vom Gastgeber.

"In guten Zeiten, als das Turnier immer am Wochenende der fünften Ferienwoche stattfand, waren haufenweise Mannschaften am Wolletzsee und spielten um den Pepsi-Cup. Doch seit Jahren veranstalten die Stadtwerke Angermünde genau an diesem Wochenende ihr großes Open-Air-Konzert. Wir verlegten den Cup um eine Woche vor. Das Resultat war eine sehr geringe Zahl von Anmeldungen, da zu dieser Zeit viele Volleyballfreunde ihren Sommerurlaub genießen. In diesem Jahr probierten wir mal, das Turnier in die Schulzeit zu legen. Trotz guter Werbung über verschiedene Medien kamen nur acht Teams zusammen", bedauerte Dirk Eisenacher, Vorsitzender des VC Angermünde.

Wundern mussten sich die beiden Veranstalter allerdings nicht, denn in Templin wurde ebenfalls zeitgleich der 24. Lübbesee-Cup ausgetragen. Dort waren nach durchschnittlich 19 Teams in den Vorjahren diesmal 29 der sogar 32 gemeldeten Mannschaften am Start. Auch dort wurden allerdings Mannschaften aus Prenzlau, Angermünde und Schwedt vermisst. Lediglich ein Team aus Criewen (Gutshaus) war dabei.

Den Volleyball-Marathon, der auf neun Feldern mehr als elf Stunden dauerte, gewann die Mannschaft "Berlin-Brandenburg-Combo", die vor Jahren auch schon zweimal in Folge siegte, aber für den endgültigen Behalt des Wanderpokals reichte es eben nicht. Zweiter wurde das Templiner Team "Die Nachtwache". Die Kurstädter hatten in den letzten beiden Jahren triumphiert, wollten nun den fast einen Meter großen Pott für sich beanspruchen, doch auch bei ihnen reichte es nicht für einen dritten Streich in Folge.

Im Finale verloren die Einheimischen den ersten Satz, gerieten im zweiten erneut in Rückstand, holten dann aber auf und siegten schließlich. Im entscheidenden Tiebreak führten sie lange, aber dann fehlte zum Schluss doch die Kraft - der dritte Abschnitt wurde letztlich knapp verloren.

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