Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Trotz Regens sind tausende Besucher von der 14. Auflage des Musikfestivals Inselleuchten begeistert

"Ein Geschenk des Himmels"

Buntes Lichtermeer: In allen Farben erstrahlte die Insel an der Lessenbrücker Schleuse.
Buntes Lichtermeer: In allen Farben erstrahlte die Insel an der Lessenbrücker Schleuse. © Foto: Wolfgang Rakitin
Sabine Rakitin / 02.07.2017, 21:48 Uhr - Aktualisiert 03.07.2017, 10:51
Marienwerder (MOZ) Trotz Regens an allen drei Tagen zog "Inselleuchten" von Freitag bis Sonntag tausende Besucher nach Marienwerder. Die 14. Auflage des Festivals bot in bewährter Weise für nahezu jeden musikalischen Geschmack das Passende. Besonders gelungen waren in diesem Jahr die Illuminationen auf der Insel.

Trotz Regens an allen drei Tagen strömten tausende Besucher vom 30. Juni bis zum 2. Juli 2017 zum Musikfestival Inselleuchten nach Marienwerder. Gastgeber Axel Prahl konnte erneut eine hochkarätige Schar von Musikern begrüßen, darunter Schauspielerkollege Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys sowie die Band "Element of Crime".
Bilderstrecke

Musikfestival Inselleuchten 2017 in Marienwerder

Bilderstrecke öffnen

"Das ist ein Geschenk des Himmels", sagt der Bernauer Sören-Ole Gemski am Freitagabend, als das A-Capella-Damen-Quartett Les Brünettes das Festival eröffnen. Er meint damit nicht nur den Regen, der reichlich vom Himmel fällt, sondern die gesamte Atmosphäre. An die zwei Wochen waren Hendrik Schade und seine Helfer damit beschäftigt, die Insel an der Leesenbrücker Schleuse in das rechte Licht zu rücken. Die fantasievollen Illuminationen auf dem Kanal sind ihnen besonders gelungen. Verzückt gehen die Besucher wieder und immer wieder die verschlungenen Pfade entlang, um die tausenden Lichter und angestrahlten Bäume, Sträucher und Pflanzen zu bewundern oder Akrobaten und Feuershows anzusehen.

Danko Jur, einst Bürgermeister von Marienwerder, erinnert sich noch gut daran, als er vor rund 15 Jahren Frank Göritz von der Agentur public zum ersten Mal auf die Insel führte. "Das alles hier haben wir ihm zu verdanken", sagt Jur. Und dass Schauspieler Axel Prahl dann 2005 dazu stieß, sei ein Glücksfall gewesen, ist er froh. "Wer weiß, ob wir es sonst geschafft hätten."

Wie immer ist das musikalische Programm ausgefeilt. Nach der A-Capella-Band folgt am Freitag Faada Freddy mit Soul und Reggae. Der Senegalese reißt das Publikum von den Stühlen. Es wird überall getanzt, selbst in strömendem Regen. Das Nachtkonzert bestreitet die junge Band Bukahara. Die Mischung aus Swink, Folk, Reggae und Arabic Balkan trifft den Nerv von Gastgeber Axel Prahl. Also gesellt er sich zu den mitreißenden Musikern aus Berlin und Köln auf die Bühne.

Am Sonnabend geht es mit Jazz, Folk und Country von "Yellow Bird" weiter. Zu später Stunde tritt Playfellow auf, jene Band aus Chemnitz, die vor vier Jahren mit ihrem Post-Rock schon einmal beim "Inselleuchten" begeisterte. Der Höhepunkt am Sonnabend aber sind Schauspieler Ulrich Tukur & die Rhythmus Boys. (Seite 18 )

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2017 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG