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Annika Holland läuft bei Deutscher Meisterschaft persönliche Bestzeit

Vielseitig: Annika Holland aus Bergfelde.
Vielseitig: Annika Holland aus Bergfelde. © Foto: Stefan Zwahr
Stefan Zwahr / 04.07.2017, 08:36 Uhr
Bergfelde (OGA) Bei einer Siegerehrung neben dem Podest zu stehen, ist für Annika Holland eine neuen Erfahrung. Die 35-Jährige trägt sich als Läuferin regelmäßig in die Siegerlisten ein und hält diverse Kreisrekorde. Darum tut sich die Bergfelderin bei der Beantwortung der Frage, ob sie sich über einen vierten Platz bei einer Deutschen Meisterschaft freut, schwer. "Es ist alles in Ordnung, aber das waren nicht die ersten Gedanken. Direkt nach dem Wettkampf ist es komisch. Einen Tag später geht es. Und mittlerweile bin ich schon stolz und es überwiegt die Freude über die Bestzeit."

Die Athletin vom SCC Berlin ging am Sonnabend bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Zittau an den Start, wo sie über 1500 Meter in 5:06,92 Minuten Vierte der AK 35 wurde. "Ich konnte meine alte Bestmarke um sechs Sekunden verbessern."

Dass zum Bronzerang elf Sekunden fehlen, zeige das Niveau bei nationalen Titelkämpfen. "Ich hatte starke Konkurrenz. Da muss man Demut haben." Sie könne von sich sagen, alles herausgeholt zu haben, "was für mich an diesem Tag möglich gewesen ist". Die Cousine von Fußballprofi Fabian Holland (Darmstadt 98) fügt an: "Es war erst mein zweiter Wettkampf über diese Distanz, und das wohl bemerkt in meiner vierten Marathon-Vorbereitungswoche. Darum möchte ich zufrieden sein und diese Chance wertschätzen, mich auf nationaler Ebene mit den Besten meiner Altersklasse auf der Bahn zu messen." Gerade in taktischer Hinsicht habe sie eine Menge dazugelernt. "Ich weiß, was ich in Zukunft besser machen muss."

Den 1500 Metern will Annika Holland treu bleiben - wie der kompletten Mittelstrecke. Am Sonntag trat sie bei einem Wettkampf in Königs Wusterhausen an. Ergebnis: Persönliche Bestzeit über 800 Meter in 2:26,12 Minuten. "Das war wirklich ein Zufallsprodukt. Ungeplant, aber schön." Das gelungene Mittelstrecken-Wochenende mache sie richtig glücklich. "Mit Freude und Disziplin will ich weiter an mir arbeiten."

Die volle Konzentration gelte nun aber dem Marathon-Training, schließlich stehe im August die Halbmarathon-Europameisterschaft in Dänemark an.

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