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Berliner Berufsschüler bringen Elektroanlagen am Dannenwalder Bahnhof in Schuss

Vorbereitungen: In den Löchern, die Jonathan Rorer bohrte, sollten später Schalter befestigt werden.
Vorbereitungen: In den Löchern, die Jonathan Rorer bohrte, sollten später Schalter befestigt werden. © Foto: MZV
Matthias Henke / 05.07.2017, 05:28 Uhr
Dannenwalde (GZ) In einem Nebengebäude des Bahnhofs Dannenwalde wurde am Dienstag eifrig gewerkelt. Am Donnerstag sollen die Arbeiten fortgesetzt werden. In Aktion sind 28 Schüler des Oberstufenzentrums Informations- und Medizintechnik aus Berlin-Neukölln.

Im Rahmen ihrer Ausbildung haben die angehenden IT-Techniker auch einen Schein als Elektrofachkraft zu belegen, erläutert ihr Lehrer Hartmut Röhl, der die jungen Leute gemeinsam mit vier Kollegen anleitet. Da biete sich ein Praktikum an, da der Stoff in der Schule sonst eher in theoretischer Form vermittelt werden könne. Bereits zum fünften Mal kommt Röhl, der auch zu den Pionieren des Vereins Umweltbahnhof Dannenwalde zählt, mit Schülern in den Granseer Ortsteil. Nachdem im vergangenen Jahr im Haupthaus des Bahnhofs gearbeitet wurde und die dortigen Anlagen fast fertig gestellt wurden, ist dieses Mal das nördlich gelegene Nebengebäude an der Reihe. Leitungen werden in diversen Räumen erneuert, alte Steckdosen und Lichtanlagen ausgetauscht. "Die Leitungen mussten völlig neu gemacht werden. Zum Teil waren noch Aluleitungen aus DDR-Zeiten dabei", so Röhl.

Dannenwaldes Bahnhof war 1995 geschlossen worden, eine Gruppe von Engagierten kämpfte ein Jahr darum, dass im Dorf wieder Züge halten. Der Verein Umweltbahnhof setzt sich für den Ausbau der Flächenbahn ein und will das denkmalgeschützte Bahnhofsensemble erhalten.

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