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Meseberg: "Grenzwerte bei Trinkwasser eingehalten"

Der TAV Lindow-Gransee bezeichnet das Meseberger Trinkwasser als sauber. Die Bündnisgrünen im Landtag haben da ihre Zweifel.
Der TAV Lindow-Gransee bezeichnet das Meseberger Trinkwasser als sauber. Die Bündnisgrünen im Landtag haben da ihre Zweifel. © Foto: dpa
Thomas Pilz / 12.07.2017, 14:38 Uhr
Meseberg (pilz) Der Trink- und Abwasserverband (TAV) Lindow-Gransee hat kürzliche Kritik der Bündnisgrünen des Landes an der Qualität des Trinkwassers auch für den Granseer Ortsteil Meseberg scharf zurückgewiesen. Der Chef des TAV-Wasserwerks in Keller, Axel Gutschmidt, erklärte, das Gegenteil sei der Fall. "Im Trinkwasser werden die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung, unter anderem auch der Grenzwert für Nitrat, eingehalten", so Gutschmidt. Ganz offensichtlich handele es sich bei den schweren Vorwürfen um ein Missverständnis: Sämtliche Nutzer des Trinkwassers, das der TAV zur Verfügung stellt, könnten unbesorgt sein - zumal das Wasser vom Gesundheitsamt regelmäßig kontrolliert wird.

Es gebe aber Brunnen, unter anderem privater Herkunft, deren Nutzer "andere Grundwasserleiter als die des TAV" angezapft haben. Messstellen dort hätten zu hohe Nitrat-Werte verzeichnet - "diese Brunnen werden aber nicht von uns für die Öffentlichkeit genutzt", erklärte Axel Gutschmidt. Bereits im Rohwasser, dem für die Trinkwasserversorgung geförderten Grundwasser, würden die Nitratwerte weit unter dem Grenzwert der Trinkwasserverordnung liegen, erläuterte der Experte. Eine Entfernung von Nitrat sei daher nicht nötig.

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