Das Nachrichtenportal für Brandenburg

Storkows Bürgermeisterin besichtigt Görsdorf

Halt am Gemeindehaus: Storkows Bürgermeisterin Cornelia Schulze-Ludwig mit Bernd Dreier, Petra Heiden, Hans-Werner Bischof und Wilfried Lengert (v.l.) beim Rundgang
Halt am Gemeindehaus: Storkows Bürgermeisterin Cornelia Schulze-Ludwig mit Bernd Dreier, Petra Heiden, Hans-Werner Bischof und Wilfried Lengert (v.l.) beim Rundgang © Foto: Elke Lang
Elke Lang / 13.07.2017, 06:20 Uhr
Görsdorf (MOZ) Der Reigen der Ortsbegehungen in Storkow geht weiter. In dieser Woche besuchte Bürgermeisterin Cornelia Schulze-Ludwig mit Haupt- und Bürgeramtsleiterin Joana Götze und Bauamtsleiter Robert Hentschel Görsdorf.

"Hier in Görsdorf gibt es viel Eigeninitiative. Die Leute wollen sich engagieren, auch in dem neuen Wohngebiet, und die Alt-Görsdorfer integrieren die Neuen", freute sich Bürgermeisterin Cornelia Schulze-Ludwig bei ihrem Rundgang durch den Ort. Wie in den anderen Ortsteilen auch hatten sich ihr Ortsbürgermeister Wilfried Lengert sowie der Ortsbeirat und andere Einwohner angeschlossen. Sie wollten zeigen, worauf die Dorfgemeinschaft stolz ist, aber auch, was mit Hilfe der Stadt noch zu erledigen ist.

Das gesellschaftliche Leben stützt sich in Görsdorf auf viele Schultern: Dorfclub, Freiwillige Feuerwehr, Frauengruppe, Sportgemeinschaft und den 2015 gegründeten Museumsverein mit derzeit 17 Mitgliedern.

Vorzeigbar ist in Görsdorf auf alle Fälle das Gemeindehaus, "eines der besten von Storkow und sehr gut ausgestattet", sagt Wilfried Lengert. Es wurde 2001 mit Mitteln der Dorferneuerung an die alte Schule angebaut, bietet 60 Personen Platz, wird regelmäßig von der Sport- und Frauengruppe genutzt und durch den Dorfclub betreut. Auch der später errichtete Jugendclubteil kann sich sehen lassen. Allerdings gibt es im Moment keine Jugendlichen im Dorf. "Die aktivste Zeit war", erinnert sich Karina Frind, "von 2000 bis etwa 2008, als Manfred Schuster die Jugendlichen betreute." Die schöne, großzügige Räumlichkeit wird jedoch für private Kinder- und Jugendfeiern vermietet, "was ideal durch den Spielplatz daneben ist", findet Karina Frind.

Ein blitzsauberes Schmuckstück, "nach Reinigungsplan für die Kameraden", so Bernd Dreier, ist das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr. 27 Aktive, davon zehn als Atemschutzgeräteträger qualifiziert, und 13 Mitglieder der Jugendfeuerwehr zählt er auf. Die Ausstattung - Tische, Vitrinen, Küche - haben die Kameraden finanziert. Bedarf bestehe noch an einem Mannschaftswagen, wofür laut Bürgermeisterin schon der Antrag für Lottomittel des Landes gestellt worden ist. Dafür müsste noch ein Carboard hinters Haus. "Görsdorf hat schon Geld dafür zurückgelegt", bestätigt Wilfried Lengert. Mit dem gerade erst eingeweihten Feuerwehrmuseum, mit dessen Errichtung die Einwohner seit 2012 in ehrenamtlicher Arbeit befasst waren, hat Görsdorf etwas Einmaliges.

Die Probleme hingegen hören sich klein an. Dringend ist die Reparatur der 1999 errichteten Terrassenüberdachung am Dorfgemeinschaftshaus. An der vor zehn Jahren mit privaten Spenden gepflanzten Eiche ist der gefährliche Eichenprozessionsspinner entdeckt worden. Probleme mit Straßen und Fußwegen gibt es wie überall auch in Görsdorf. Ein Werbeschild ist marode und stellt eine Unfallquelle dar, und am Mühlenberg müsste ein Zaun erneuert werden. Joana Götze und Robert Hentschel haben sich alles notiert und werden sehen, wie Abhilfe geschaffen werden kann.

Kommentare

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2017 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG