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Einzugsfertig im Oktober

Klotzen ran: Uwe Flöhr kippt Thomas Hein eine Schippe Schutt in die Karre. Beide arbeiten für Bau-Keller.
Klotzen ran: Uwe Flöhr kippt Thomas Hein eine Schippe Schutt in die Karre. Beide arbeiten für Bau-Keller. © Foto: MOZ/Marco Marschall
Marco Marschall / 13.07.2017, 06:50 Uhr
Althüttendorf (MOZ) Noch sieht es in der unteren Etage im Wohnhaus "Zu den Ihlowbergen 1" nicht so aus, als wäre dort alles schon in drei Monaten picobello. Die Backsteinwände liegen blank. Der Boden an der Hauswand ist aufgerissen. Dort war es feucht. "Ich habe noch nie so etwas Unfachmännisches gesehen", sagt Joachimsthals Bauamtsleiter Eberhard Schröder über das Haus in seinem alten Zustand. Beim Vorort-Termin mit der MOZ waren vor allem Abrissarbeiten zu beobachten.

Die Firma Bau-Keller aus Althüttendorf hat als günstigste den Zuschlag als Hauptauftragnehmer für die Innensanierung erhalten. 121000Euro werden in Räume mit einer Gesamtfläche von etwa 85 Quadratmetern gesteckt. In einem weiteren Schritt soll der Außenbereich gepflastert werden und eine Regenentwässerung erhalten. Insgesamt wurde bisher von Kosten in Höhe von 210000Euro ausgegangen.

Vor wenigen Jahren hatte Althüttendorf das Haus mit der bereits leerstehenden Hälfte gekauft, um es zum Gemeindezentrum umzubauen. Der von der Straße aus rechte Teil bleibt bewohnt. Als klar war, dass in diesem Jahr die beantragten Fördermittel fließen, wurde die Maßnahme in Angriff genommen. Elektrik und Heizung müssen erneuert werden. Die Türrahmen werden vergrößert, um die Etage behindertengerecht zugänglich zu machen. Beim Fußboden muss ein Höhenunterschied von 20 Zentimetern ausgeglichen werden. Allein in den Innenbereich muss Althüttendorf 89000Euro Eigenmittel reinbuttern. Der Auftrag für den Außenbereich ist noch nicht vergeben.

Rechts vom Eingang hinter dem Haus zieht der Althüttendorfer Jugendclub ein. Zwei Räume und Bad stehen dort dann zur Verfügung. Im linken Teil wird ein Bürgermeisterbüro, WC und eine Teeküche eingerichtet. Im vorderen Bereich zur Straßenseite tagen künftig die Gemeindevertreter. Bis es soweit ist, müssen sie sich noch in den kleinen Raum im zweiten Stock zwängen. Diese Etage wird baulich nicht verändert.

Im Oktober steht ihnen dann ein immerhin 25 Quadratmeter großer Sitzungsraum zur Verfügung, der durch eine Flügeltür zum Jugendclub auch noch vergrößert werden kann. Der Saal wird letztlich auch durch den straßenseitigen Hauseingang zu erreichen sein. Der Raum bekommt außerdem neue Fenster.

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