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Kinder erobern Spielplatz

Grüneberg Eröffnung Spielplatz Foto:Volkmar Ernst ORA-170714-LiLö-Grüneberg-Spielplatz-1-veb
Grüneberg Eröffnung Spielplatz Foto:Volkmar Ernst ORA-170714-LiLö-Grüneberg-Spielplatz-1-veb © Foto: Volkmar Ernst/GZ
Volkmar Ernst / 14.07.2017, 09:39 Uhr
Grüneberg (OGA) Schon kurz vor 10 Uhr war das Tor zum neuen Spielplatz in Grüneberg dicht umlagert. Doch es war noch abgeschlossen und zudem durch ein weiß-rotes Absperrband gesichert. Das Besondere ist, dass er Spielplatz auch von Kita und Grundschule genutzt werden kann - und eben jene Kinder warteten am Zaun.

Pünktlich zum 10 Uhr lud Ortsvorsteher Karl-Heinz Wacker dann mittels Flüstertüte zur offiziellen Eröffnung mit dem obligatorischen Scherenschnitt ein. Den durften für die Schule Direktorin Ute Schwarzbach und die Drittklässlerin Romy Hösl, die Mittwoch Geburtstag hatte, ausführen. Für die Kita nahmen Leiterin Antje Brückmann und die sechsjährige Lilly Leumann, die nach dem Sommer in die Schule geht, die Schere in die Hand. Ein Schnipp und das Band fiel. Dann gab es kein Halten mehr: Mit Lachen und Gejole eroberten die Kinder das neue Spielareal. Klettergerüst, Karussell, Wippe und Nestschaukel waren schnell besetzt und wurden ausprobiert. Eine besondere Attraktion und damit dicht umlagert war sofort das in den Boden eingelassene Trampolin.

Gut 33 000 Euro hat die Gemeinde für den Bau der Anlage ausgegeben. "Keinesfalls vergessen werden darf dabei die Hilfe vieler Eltern, Großeltern, des Ortsbeirates, des Bauhofes, der Grüneberger Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr und vieler Einwohner, die beim Bau kräftig mit angepackt haben", sagte Ortsvorsteher Wacker. Denn das dadurch eingesparte Geld habe für den Kauf weiterer Spielgeräte ausgegeben werden können. Die Grüneberger verzichteten sogar auf deren Transport an den Ort und holten ihre und die Spielgeräte für Neulöwenberg und Hoppenrade gleich mit ab.

Auch der Standort für den Spielplatz hinter dem Schulgelände wurde bewusst gewählt, auch wenn der öffentliche Zugang etwas umständlich zu erreichen ist. Dafür kann der Spielplatz doppelt genutzt werden, von Kita und Schule und den Einwohnern, und steht sozusagen wenigstens den Tag über unter Aufsicht.

Dass noch nicht alles perfekt ist, das bemerkten die Kinder nicht. So fehlt vor dem Basketballplatz noch die Sprungfläche. Sie soll in Form eines nutzbaren Schachbrettes angelegt werden. Auch ein Unterstand bei Regen und ein Fahrradständer fehlen noch. Doch die Planungen für die Anschaffung und den Bau seien bereits abgesprochen, versichert der Ortsvorsteher.

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