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Im 24-Stunden-Dienst löschen die Nachwuchskräfte der Feuerwehr Jacobsdorf Brände und retten Verletzte

Trainieren für den Ernstfall

Kampf gegen echte Flammen: der zehnjährige Felix Friede (l.) und der 14-jährige Paulus Hoffmann beim Löschen.
Kampf gegen echte Flammen: der zehnjährige Felix Friede (l.) und der 14-jährige Paulus Hoffmann beim Löschen. © Foto: MOZ/Sandra Jütte
Sandra Jütte / 16.07.2017, 19:39 Uhr
Jacobsdorf (MOZ) Ihre Ausdauer und ihr Können durften 18 Mitglieder der Jugendfeuerwehr Jacobsdorf am Wochenende unter Beweis stellen. Während des 24-Stunden-Dienstes, der von Freitag, 18 Uhr, bis Sonnabend zur gleichen Uhrzeit andauerte, hieß es für die acht- bis 17-Jährigen unter anderem Brände löschen, Verletzten helfen und sogar eine Katze vom Baum retten.

Aufgeteilt in drei Trupps standen für die Kinder jeweils fünf bis sechs Übungen an, damit später im Ernstfall jeder Handgriff sitzt. "Wie in der Realität wissen sie vorher nicht, was kommt", erläuterte Jugendwart Ricardo Pfennig, einer von zehn Betreuern während des Dienstes. So läutete auch kurz nach dem Mittagessen am Sonnabend der Alarm. Ein Heuhaufen auf einem Feld in Sieversdorf war erneut in Brand geraten. Mit Blaulicht rasten die jungen Brandschützer los und gingen vor Ort sogleich mit einer Schaumlösung gegen die Flammen vor. Nach kurzer Zeit waren diese gelöscht. "Das lief besser als beim ersten Mal", zeigte sich Pfennig stolz. Dass es kleine Pannen gebe, sei aber normal, sagte sein Stellvertreter Heiko Ulrich. Schließlich müssten sich die Kinder erst in ihren Teams zurechtfinden.

Mit dabei war auch die zehnjährige Nele Heske, die seit zwei Jahren bei der freiwilligen Feuerwehr ist. Für sie war es bereits der dritte 24-Stunden-Dienst. "Das macht immer wieder Spaß, weil wir mal am richtigen Feuer üben können", sagte sie.

Natürlich gab es für die Nachwuchskräfte zwischendrin auch mal Pausen am Kickertisch und am Samstagabend eine gemütliche Abschlussfeier am Grill. "Da werten wir die Übungen dann aus und schauen, was sie noch besser machen können", verriet Pfennig vorab. Kurz vor Feierabend mussten die Kinder und Jugendlichen aber zuerst erneut ausrücken. Ein Kind auf dem Fahrrad war mit einem Auto kollidiert und brauchte Hilfe.

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