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"Schon immer ein bisschen Klosterfelde"

© Foto: MOZ/Sergej Scheibe
Lukas Grybowski / 18.07.2017, 20:36 Uhr
Klosterfelde (MOZ) Es ist vermutlich der der Transferhammer in der diesjährigen Wechselperiode unter den Barnimer Fußball-Brandenburgligisten. Nach vier erfolgreichen Jahren am Wasserturm wechselt Christian Schlender von Einheit Bernau zu Union Klosterfelde. Lukas Grybowski traf den Mittelfeldspieler zum Gespräch.

Herr Schlender, zunächst die Frage, die so einige Fußball-Fans brennend interessiert. Warum der Wechsel von Einheit Bernau zu Ligakonkurrent Union Klosterfelde?

Ich wollte mich nach vier Jahren bei Einheit einfach nochmal verändern. Ich kenne die Hälfte der Klosterfelder Mannschaft aus früheren gemeinsamen FSV Bernau-Zeiten. Außerdem habe ich noch familiäre Verbindungen hier her. So wohnt meine Oma hier, mein Vater kommt hierher und dadurch bin ich auch immer schon ein bisschen Klosterfelde gewesen.

Also hat es eine wichtige Rolle gespielt, dass Sie schon viele Spieler in der Mannschaft kannten?

Ja, also das war natürlich einer der Faktoren und ich wollte einfach nochmal etwas Anderes ausprobieren.

Gibt es denn einen Mitspieler, auf den Sie sich besonders freuen?

Eigentlich nicht. Mit der Hälfte der Mannschaft habe ich ja schon mal zusammengespielt, das sind alles gute Jungs. Ich hatte mich eigentlich nochmal gefreut, mit Dennis Aerts zu spielen, aber der ist ja nun leider zu Preußen Eberswalde gewechselt.

Ihr alter Trainer Nico Thomaschewski hat in einem Interview gesagt, dass Sie der Spieler waren, der sich in der vergangenen Saison am meisten verbessert hat. Auch er konnte Sie nicht von einem Verbleib überzeugen?

Das freut mich natürlich, so etwas zu hören. Wir haben auch nochmal viele gemeinsame Gespräche geführt, aber da war es eigentlich schon fix, dass ich nach Klosterfelde gehe. Ich habe mich die Jahre unter ihm gut entwickelt und habe meine Rolle, denke ich, auch immer gut ausgefüllt.

Was erwarten Sie jetzt von der neuen Saison?

Ich denke, das wird so ähnlich wie letztes Jahr. Das zweite Jahr ist natürlich immer etwas schwerer, da dich die anderen Mannschaften nun kennen. Aber ich denke, ein einstelliger Tabellenplatz wäre gut und realistisch mit dieser Truppe.

Neben Einheit ist mit dem FSV Bernau ein weiterer Ex-Verein von Ihnen in die Brandenburgliga aufgestiegen. Werden diese Duelle etwas ganz Besonderes sein für Sie?

Ja definitiv. Wir hatten die Spiele gegen den FSV Bernau ja schon in der Landesliga mit Einheit Bernau. Der FSV hat eine schöne Anlage und einen schönen Platz, da macht es immer Spaß zu spielen.

Und jetzt haben Sie sich in der Vorbereitung im Training verletzt ....

Ja genau, am Donnerstag bin ich leider auf dem Trainingsplatz umgeknickt. Ich hoffe, dass es nicht so doll ist. Aber erstmal abwarten und schonen.

Damit Sie dann spätestens zum Saisonauftakt wieder fit sind?

Das hoffe ich natürlich. Ich hoffe, dass nichts gerissen ist und ich dann wieder dabei sein kann.

Das Klosterfelder Mittelfeld ist hochkarätig besetzt. Spornt Sie der Konkurrenzkampf nur noch mehr an?

Für einen neuen Verein zu spielen, spornt einen generell erstmal an, außerdem ein neuer Trainer, der neue Reize setzen kann. Und es ist interessant zu sehen, was er für Spielideen hat. Aber ich war bei Einheit Stammspieler und hab natürlich den Anspruch, auch hier von Anfang an zu spielen.

Und am Ende der Saison stehen Sie dann in der Tabelle vor Einheit Bernau?

Mal gucken. Ich habe schon ein paar Jungs gesehen, die am Ende der Saison bei Einheit mittrainiert haben. Die haben definitiv wieder einen guten Kader und ich denke, sie werden den vierten Platz aus der vergangenen Saison mindestens bestätigen. Ich weiß nicht genau, was die anderen machen, aber ich denke, auch der FSV wird oben mitspielen..

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