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Sommercamp der Jugendfeuerwehren in Gnewikow

Gute Miene zum schlechten Wetter: Statt des geplanten Wettkampf-Parcours auf dem Sportplatz standen am Sonnabend Spiele auf dem Programm.
Gute Miene zum schlechten Wetter: Statt des geplanten Wettkampf-Parcours auf dem Sportplatz standen am Sonnabend Spiele auf dem Programm. © Foto: MZV
Siegmar Trenkler / 23.07.2017, 19:04 Uhr
Gnewikow (zig) Wenn die Ferien beginnen, heißt das für die Jugendfeuerwehren aus Vielitz, Gnewikow und Herzberg: auf zum Camping. Seit mehreren Jahren verbringen die Kinder und die Erzieher den Ferienanfang miteinander im Zeltlager. Während dieses in den vergangen vier Jahren in Vielitz stattfand, ging es in diesem Jahr nach Gnewikow.

Auf dem Gelände des Jugenddorfes hatten die Feuerwehr-Knirpse und ihre Betreuer ihre Zelte am Donnerstag aufgeschlagen. Ziel der Aktion ist es, dass sich die Kinder untereinander kennenlernen und die Erwachsenen die Zeit zum Erfahrungsaustausch nutzen, berichtet der Gnewikower Jugendwart Uwe Augst. Möglich ist das Zeltlager auch Dank der Hilfe von vielen Seiten: neben dem Jugenddorf etwa die Firma Pipi-Meyer, die Interessengemeinschaft zu Gnewikow oder die Freiwillige Feuerwehr des Ortes.

Ein Ferienlager für Kinder ohne eine Nachtwanderung geht natürlich gar nicht. Dementsprechend hatten Augst und sein Stellvertreter Olaf Matschoss die Teilnehmer am Freitagabend auf einen Marsch mitgenommen, der bis nach Mitternacht dauerte. Entlang des Weges war für einige Spielstationen gesorgt - inklusive der obligatorischen Schreckmomente. Zuvor hatte es am Freitag ein Wettgrillen gegeben. Dabei zählte aber nicht etwa die Zeit. Vielmehr mussten die Kinder in Fünfergruppen eine Bratwust, ein Stück Fleisch sowie einen Hähnchenschenkel garen und den Tisch dekorieren. Anschließend wurde das Ganze von den Erziehern bewertet, die aber nicht wussten, wer für welchen Tisch verantwortlich gewesen war. Für die Kinder ging es dabei um die Wurst. Denn am Ende des Zeltlagers wird ein Gesamtsieger aus allen Spielen und Aufgaben des vier Tage ermittelt. Der Sieger bekommt einen Wanderpokal. Alle, die mitgemacht haben, bekommen aber eine Medaille, die sie als Teilnehmer des Zeltlagers ausweisen, so Augst. Am Sonnabend musste allerdings ein geplanter Parcours-Lauf auf dem Sportplatz ausfallen, da dieser wegen des Regens zu glatt war. Stattdessen vergnügten sich die Kinder und die Erzieher bei Gesellschaftsspielen in Zelten.

Für die sechs bis 14 Jahre alten Angehörigen der Jugendfeuerwehr ist das Camp längst ein fester Bestandteil der Ferienplanung. "Ich bin schon zum dritten Mal dabei", berichtete etwa Anne-Marie Heidrich aus Rüthnick. "Es ist toll, weil es den Team-Zusammenhalt stärkt. Am besten hat mir gefallen, dass wir baden gegangen sind." Torben Venzke hingegen, der ebenfalls zum dritten Mal dabei ist, freute sich am meisten darüber, lange aufbleiben zu dürfen. Seine Pläne für die Zukunft in der Wehr hat er übrigens schon längst gefasst: "Ich möchte mal Gruppenführer werden - genau wie mein Opa."

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