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Unterschiedliche Resonanz auf Familienfeste in Lindenberg und Bernau

CDU auf Sommertour

Robert Vollbrecht (l.) und Sebastian Bruch mit Tochter Felina am Glücksrad
Robert Vollbrecht (l.) und Sebastian Bruch mit Tochter Felina am Glücksrad © Foto: Wolfgang Rakitin
Sabine Rakitin / 24.07.2017, 07:50 Uhr - Aktualisiert 24.07.2017, 10:08
Lindenberg/Bernau (MOZ) Die Barnimer CDU ist auf Sommertour in den Gemeinden des Landkreises. Nach den Stationen Eberswalde und Chorin machte sie am Wochenende Halt in Lindenberg und in Bernau.

 Die Barnimer CDU ist auf Sommertour in den Gemeinden des Landkreises.
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Sommertour CDU

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Tag und Zeitpunkt in Lindenberg sind nicht ganz so glücklich gewählt. Zwar haben sich die Christdemokraten des Ortsverbandes Ahrensfelde um ihren Vorsitzenden Maik Berendt bei der Vorbereitung des Sommerfestes im Gemeindezentrum viel Mühe gegeben, doch letztlich bleiben sie und ihre Familien am Freitagnachmittag weitestgehend unter sich. Von den Einwohnern Lindenbergs lässt sich kaum jemand sehen. Kreisvorsitzender Danko Jur bleibt dennoch gelassen. "Die Sommertour soll ja auch den Zusammenhalt innerhalb der CDU stärken", sagt er. Und das scheint gelungen. Mit Irina Feldmann, Vorsitzende der Frauenunion Barnim, und Daniel Sauer, Stadtverbandschef in Bernau, sind beispielsweise auch Parteifreunde aus der Nachbarstadt gekommen.

Beim Wissensquiz zur Gemeinde Ahrensfelde, an dem die Besucher des Sommerfestes teilnehmen können, hat Fabian Hübner die Nase vorn. Der Enkelsohn der Ahrensfelder Gemeindevertreterin und Kreistagsabgeordnete Beate Hübner weiß genau, wann die Großgemeinde gegründet wurde (2003), wie viele Ortsteile sie hat (fünf) oder wie das alljährlich stattfindende große Sportfest heißt ("Ahrensfelde in Bewegung"). Der erste Preis - ein privater Rundgang durch den Bundestag - geht an den Zwölfjährigen aus Hamburg.

Mehr Glück als die Lindenberger hatten die Bernauer Christdemokraten. Ihr Kinder- und Familienfest am Vormittag fand noch bei strahlendem Sonnenschein statt. Und trotz der bereits angelaufenen Sommerferien kamen viele Eltern und Großeltern mit ihren Kindern und Enkelkindern auf den Bernauer Marktplatz. "Sie sehen einen glücklichen Bernauer CDU-Vorsitzenden", freute sich Daniel Sauer.

Hans-Georg von der Marwitz, der zur kommenden Bundestagswahl im September erneut um das Direktmandat im Wahlkreis 59 kämpft, nutzte wie bereits am Vortag in Lindenberg die Möglichkeit zu individuellen Gesprächen mit Besuchern des Festes, aber auch mit Parteifreunden aus dem Barnim. Dabei bleibt der Bundestagsabgeordnete, der 2013 der Bernauer Linken Dagmar Enkelmann das Direktmandat abrang, auch in diesem Wahlkampf bei seiner Überzeugung: "Ich versuche, keine Versprechen zu machen. Was ich aber sage, ist, dass ich mich nach allen Kräften für die Lösung eines Problems einsetzen werde", erzählt er.

Auf seiner Tour durch den Wahlkreis macht von der Marwitz die Erfahrung, dass es vor allem Landesthemen sind, die die Wähler zur Sprache bringen - der Öffentliche Personennahverkehr, bezahlbare Wohnungen und zunehmend auch der Mangel an Fachkräften und Auszubildenden in den Betrieben. "Die Flüchtlingsproblematik ist in den Hintergrund getreten", stellt der Bundestagsabgeordnete fest. Dennoch: "Sollte ich gewählt werden, werde ich mich für ein Einwanderungsgesetz stark machen", kündigt er an.

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