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Bürgermeister enttäuscht von Krisentreffen

Schnelle Lösung zum Grabenbau gefordert

Ulf Grieger / 26.07.2017, 06:57 Uhr
Golzow/Manschnow (MOZ) "Die Kommunen sehen die Landesregierung in der Pflicht einer 100-prozentigen Förderung und werden von diesem Standpunkt auch nicht abrücken." Das erklärte Golzows Bürgermeister Frank Schütz nach der Krisensitzung zum Grabenbau beim Gedo am Montag. "Die Bürgermeister aus Küstriner Vorland, Golzow und der Amtsdirektor des Amtes Golzow sowie Mitarbeiter des Gewässer- und Deichverbandes Oderbruch, Gedo, hatten sich von einer Beratung am Montag in Seelow die Vorstellung eines Lösungsweges erwartet", so Schütz weiter. Den Wunsch des Umweltministeriums nach einer Aufgabenübertragung auf den Gedo sei auch mit Blick in die Historie erstaunlich, da dieses Ministerium es nach dem Binnenhochwasser 2010/11 abgelehnt hatte, genau diese Projekte beim Gedo zu belassen.

Schütz erinnert daran, dass die Bürgermeister und der Amtsdirektor den Vorschlag vorgebracht haben, den Gedo im Rahmen einer Vertragserweiterung des Rahmenvertrages mit dem Land Brandenburg mit der Umsetzung der Grabenbauprojekte zu beauftragen. Umweltamtspräsident Dirk Ilgenstein hat zugesagt, diesen Vorschlag dem Ministerium zu übermitteln. Da eine Lösung nicht gefunden werden konnte, zweifelt auch der Bürgermeister daran, dass er sich auf das Wort des Umweltministeriums verlassen kann.

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