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Bauarbeiten an der L 35 in drei Abschnitte geteilt

Alte Deckschicht abgefräst

Präzision mit dem Bagger: David Schramm hebt den alten Unterboden aus der Ortsdurchfahrt Dannenberg aus. Danach wird eine Schottertragschicht zur Stabilisierung der neuen Decke eingesetzt.
Präzision mit dem Bagger: David Schramm hebt den alten Unterboden aus der Ortsdurchfahrt Dannenberg aus. Danach wird eine Schottertragschicht zur Stabilisierung der neuen Decke eingesetzt. © Foto: MOZ/Katrin Hartmann
Katrin Hartmann / 05.08.2017, 06:15 Uhr
Dannenberg/Platzfelde (MOZ) Ein Großteil zwischen Platzfelde und Dannenberg ist schon geschafft, sagt Matthias Mosebach, Bauleiter der Deckenerneuerung zwischen Platzfelde und Hohenfinow. Die Arbeiter waren in der vergangenen Woche mit dem ersten Abschnitt für die rund sechs Kilometer lange Deckenerneuerung auf der Landesstraße 35 befasst. "Wir arbeiten uns in drei Abschnitten voran", sagt Matthias Mosebach. Zuerst zwischen Platzfelde und Dannenberg, dann folgt der Abschnitt zwischen Dannenberg und Cöthen und zum Schluss Cöthen bis Hohenfinow, so der Bauleiter aus Trebbin. "In Dannenberg sind uns einige Risse im Asphalt aufgefallen", sagt der Bauingenieur. "Weil sich unter der Asphaltschicht lockerer Boden offenbarte, haben die Bauarbeiter nun eine neue Schottertragschicht aufgetragen. "So bleibt die neue Decke stabil", sagt Matthias Mosebach.

Und das muss sie auch. Nicht nur für das normale Verkehrsaufkommen, sondern perspektivisch auch für die Bauarbeiten, die in Bad Freienwalde bezüglich der Brücke anstehen. "Wahrscheinlich wird ein Teil des Verkehrs über Falkenberg und dann eben über die L35 geleitet", sagt Matthias Mosebach.

Für die Anwohner hat der Bauleiter Informationsblätter an Straßenlampen sowie an die Dannenberger Bushaltestelle geklebt. "Die Leute wollen natürlich über den aktuellen Stand der Bauarbeiten informiert werden", sagt er. Weil die Arbeiter nicht jeden Tag vor Ort sein können, sind auf den Informationsblättern auch Ansprechpartner für Fragen aufgeführt.

Gerade in den Ferien sei die zuständige Baufirma "Faber Bau" besonders gut mit Aufträgen abgedeckt, so Matthias Mosebach. "Da geht es uns nicht anders als anderen Baufirmen. Viele der Arbeiten sollen möglichst in der Ferienzeit fertiggestellt werden", so Mosebach. Deshalb müsse die Arbeit auf die Wochentage verteilt werden. "Wir bitten deshalb um Verständnis, wenn die Bauarbeiten nicht durchgängig erfolgen", sagt Matthias Mosebach.

Bislang ist die alte Deckschicht zwischen Platzfelde und Dannenberg abgefräst. In der kommenden Woche soll die neue Decke auf der rund 2,7 Kilometer langen Strecke aufgetragen werden.

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