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Ferienkinder spielen Schach in Heinersdorf

Weißer Bauer auf schwarzem Feld

Schwarz gegen Weiß: Klerton Taci und Lewin Helbig (vorne, v. l.) trainieren ihr Schachspiel.
Schwarz gegen Weiß: Klerton Taci und Lewin Helbig (vorne, v. l.) trainieren ihr Schachspiel. © Foto: MOZ/Annemarie Diehr
Annemarie Diehr / 06.08.2017, 07:32 Uhr
Heinersdorf (MOZ) Lewin Helbig setzt den weißen Bauern in die Spielfeldmitte, Klerton Taci zieht mit seinem schwarzen Bauern nach. Die nächste Schachpartie hat begonnen. Einige haben die beiden Zehnjährigen am Vormittag bereits gespielt - sieben Stunden Training, sagt Daniela Heinrich vom Schachverein Briesen, stehen täglich auf dem Programm.

Gemeinsam mit Jane Gersdorf leitet sie noch bis Sonntag das Schachcamp in Heinersdorf; seit sechs Jahren findet es mit Zelten und Freizeitprogramm im örtlichen Kulturzentrum statt. "Wir haben damals selbst nach Schachcamps für unsere Kinder gesucht, aber die waren zu weit weg und zu teuer", begründet Daniela Heinrich die Idee, ein solches Camp ins Leben zu rufen. Die Kinder der beiden Betreuerinnen sind seit diesem Jahr nicht mehr dabei, dafür 14 andere - fast ausschließlich Jungs - zwischen neun und 17Jahren aus Demnitz, Fürstenwalde, Rüdersdorf, Heinersdorf, Müllrose und Potsdam.

Adriano Bardai ist zum ersten Mal hier. Er hat das Schachspielen von seinen Eltern gelernt, da ging der Albaner noch nicht einmal zur Schule. "Am meisten Spaß", sagt der 13-Jährige, "machen die Turniere." Lauri Schmolke aus Müllrose stimmt zu. Von Trainerin Daniela Heinrich möchte der Zehnjährige im Camp viele neue Strategien für das Spiel lernen.

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