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"Klassenzimmer" und "Weihnachtswerkstatt" siegen bei Korsofahrt

An die Spitze gebüffelt: "Das schwimmende Klassenzimmer" wurde zum schönste Boot gekürt.
An die Spitze gebüffelt: "Das schwimmende Klassenzimmer" wurde zum schönste Boot gekürt. © Foto: MZV
Daniel Dzienian / 06.08.2017, 20:16 Uhr - Aktualisiert 07.08.2017, 08:47
Alt Ruppin (RA) Mehrere tausend Besucher haben am Sonnabend die 96. Korsofahrt in Alt Ruppin gefeiert - am Bollwerk, auf bunt geschmückten Booten sowie auf farbenprächtig gestalteten Privatgrundstücken entlang des Rhins.

Partymeile Rhin: Die 96. Korsofahrt in Alt Ruppin 2017.
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Korsofahrt 2017 in Alt Ruppin

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Die Veranstalter vom Korsofahrt-Verein zeigten sich erfreut, dass für das Spektakel in Neuruppins größtem Ortsteil 2017 wieder mehr Bewohner ihre Wassergrundstücke zu Festplätzen umfunktionierten. "Es gab weniger dunkle Stellen", freute sich Marion Duschek vom Verein. Auf dem Kanal sollen rund 50 Boote teilgenommen haben, hieß es.

Als schönstes Wasserfahrzeug wurde dieses Jahr "Das schwimmende Klassenzimmer" gekürt. Zweiter wurde die "ARHINelle". Den dritten Platz belegte die "Loveparade am Rhin" der Alt Ruppiner Feuerwehr, die sogar mit einer jungen Frau als menschliche Goldelse aufwartete, die den ganzen Abend auf einem schwimmenden Turm ausharrte und dort tanzte.

Zum prächtigsten Ufergrundstück erklärte die Jury die "Weihnachtswerkstatt" von Familie Koall. Der Hühnerhof "Tierisch gut drauf" von Familie Eberlein sicherte sich Platz zwei. Die in wogenden Wellen tanzenden Mitstreiter im "Hai-Alarm am Rhin" von Familie Missal waren den Preisrichtern Platz drei wert. Der RA veröffentlich heute alle Ergebnisse.

Die Polizei registrierte angesichts des feuchtfröhlichen Massenauflaufs fünf Straftaten, darunter drei Körperverletzungen. Ein 24-Jähriger erstattet Anzeige wegen Verleumdung gegen einen Ordner. Vier Auto- und Radfahrer wurden wegen Trunkenheit aus dem Verkehr gezogen, darunter ein 15-jähriger Radler. Für den meisten Ärger sorgte eine 24-jährige Frau. Sie fiel zunächst an der Badestelle der Halbinsel ins Wasser und musste zeitweise vom Rettungsdienst betreut werden. Durch Alkohol wurde sie zunehmend aggressiv und griff ohne ersichtlichen Grund ein elfjähriges Kind an, dass im Rettungswagen untersucht werden musste. Obwohl die Polizei sie in Gewahrsam nahm, tauchte sie wieder auf und machte erneut Ärger - darunter auf dem Fahrrad mit 1,69 Promille.(Kommentar und Seite 3)

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