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O-Jollen-Regatta bei Windstärke drei bis sechs

Mal wieder was los auf dem Stienitzsee

Hart am Wind: 28 Boote nahmen den Kampf gegen die Elemente auf dem Stienitzsee auf.
Hart am Wind: 28 Boote nahmen den Kampf gegen die Elemente auf dem Stienitzsee auf. © Foto: Holger Leist
Holger Leist / 09.08.2017, 06:00 Uhr
Hennickendorf (MOZ) Die Seglervereinigung Stienitzsee trug am vergangenen Wochenende ihren Jahreshöhepunkt aus. Es wurde auf dem heimischen Stienitzsee wieder um Ranglistenpunkte in der Bootsklasse Olympiajolle (O-Jolle) gesegelt. Es handelt sich um eine Ranglistenregatta der Deutschen O-Jollen Klassenvereinigung. Es sind alle Steuerleute zugelassen, die Mitglied in einem Verbandsverein des DSV sind und den Sportbootführerschein Binnen haben.

Bevor es aber so richtig losgehen konnte, mussten auf dem Vereinsgelände durch das Unwetter umgestürzte Bäume beseitigt werden. Bei schönem Segelwetter ohne Regen und Windstärken zwischen drei bis sechs (entspricht 15 bis 45 km/h) segelten 28 Teilnehmer, welche aus der gesamten Republik angereist waren, über den "Stieke", wie die Einheimischen liebevoll ihren See nennen.

Durch den Einsatz der DLRG aus Hennickendorf, die wie jedes Jahr die Regatta betreute, konnten zwei gekenterte O-Jollen wieder aufgerichtet werden und weiter ging es. Die abgehärteten Segler mit viel Regattaerfahrung gaben ihr Bestes, um Ranglistenpunkte zu bekommen. Es fanden vier Wettfahrten statt, davon wurde eine Wettfahrt zur Ermittlung der Platzierung gestrichen.

Der Gewinner der diesjährigen Stienitzsee-Ranglistenregatta ist Christian Seikrit vom Grünauer Segelverein TSG 1898 am Langen See, welcher auch 2016 den vierten Platz in der Ranglistenwertung belegte. Es gingen immerhin 205 Segler an den Start.

Die O-Jollen-Ranglistenregatta hat für die Seglervereinigung Stienitzsee eine hohe traditionelle Geschichte. Seit sehr vielen Jahren findet schon die Regatta einmal jährlich auf den Stienitzsee statt. Und immer wieder ist von den Teilnehmer zu hören: "Auf dem schönen Stienitzsee zu segeln und die einmalige naturbelassene Lage des Vereins zu erleben, ist für die Segler immer wieder ein tolles Erlebnis. Wir wollen hoffen, dass es noch lange so bleibt."

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