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Traditionelle Kanutour als Abschluss und Willkommensgruß für Lehrlinge

Alle in einem Boot

"Zugleich!" Die Lehrlinge der Firma Forth Elektrotechnik starten am Kanustützpunkt Wildau.
"Zugleich!" Die Lehrlinge der Firma Forth Elektrotechnik starten am Kanustützpunkt Wildau. © Foto: Matthias Wagner
Matthias Wagner / 09.08.2017, 06:15 Uhr
Altenhof (MOZ) Eine besondere Tradition für Lehrlinge - neue und bereits erfolgreich lernende - gibt es alljährlich im Eberswalder Unternehmen Forth Elektrotechnik. Lehrausbilder Uwe Schadwinkel organisiert eine Kanutour und fördert so gezielt den Teamgeist der jungen Kollegen.

"Es gibt immer neue Herausforderungen", sagt Elektromeister und Lehrausbilder Uwe Schadwinkel. Neue Berufsbezeichnungen prägen ständig wieder die wirtschaftliche Landschaft. Was früher ein zünftiger Elektriker war, ist heute ein "Elektroniker für Energie und Gebäudetechnik".

"Das Berufsfeld ist anspruchsvoller geworden", beschreibt Uwe Schadwinkel. Der erfahrene Praktiker ist für die gesamte Lehrlingsausbildung im Eberswalder Unternehmen Forth Elektrotechnik verantwortlich.

Und um den Auszubildenden einen interessanten Höhepunkt im Lehrjahr zu bieten, organisiert er seit einigen Jahren eine Kanutour auf dem Werbellinsee. In diesem Jahr fand sie in der Vorwoche statt und führte ausnahmsweise nicht über den Werbellinsee, sondern durch die Eichhorster Schleuse.

Start ist üblicherweise seit Jahren am Kanustützpunkt Wildau. Das herrliche Sommerwetter gab sich sehr einladend an diesem Tag, der für sportliche, verbindende Aktivitäten vorgesehen war.

"Das fördert den Zusammenhalt und den Teamgeist", meint der engagierte Lehrmeister. Außerdem ist der außergewöhnliche Ausflug sowohl Abschluss des laufenden Ausbildungsjahres als auch Auftakt für die Neuen, die ebenfalls schon mit von der Partie sind bei den Touren. Dazu kamen noch jüngere Teilnehmer, die seit einiger Zeit bereits im Berufsleben in der Elektrofirma stehen, aber immer noch gern dazustoßen, wenn es ins Boot und aufs Wasser mit Uwe Schadwinkel geht.

Die Lehrzeit für den Beruf des Elektronikers für Energie und Gebäudetechnik beträgt insgesamt dreieinhalb Jahre. Acht aktive Lehrlinge und drei Neue, die jedoch schon einen Lehrvertrag in der Tasche haben, bestiegen in Wildau ein großes Kanu und brachen schwungvoll gen Eichhorst auf.

Nach der Schleusung ging es zum Baden an den Rosenbecker See. Natürlich wurde auch gepicknickt an diesem gemeinsamen Ausflugstag. Am frühen Abend waren dann alle wieder zurück in Wildau.

"Bei gutem Abschluss haben alle eine Chance übernommen zu werden", erklärte der Lehrausbilder. Die Auswahl der Auszubildenden erfolge zunächst über Gespräche. Dabei überzeugende Bewerber absolvieren anschließend ein kurzes Kennenlernpraktikum in der Firma. Zudem ist das erfolgreiche Unternehmen aus der Waldstadt jedes Jahr auf dem Eberswalder Berufemarkt präsent, um den jungen Ausbildungssuchenden die Möglichkeiten und Perspektiven der Branche genauer vorzustellen.

Und was die Kanutouren betrifft: Ausbilder Schadwinkel ist bereits seit seinem zehnten Lebensjahr leidenschaftlicher Kanute und gibt diese Begeisterung gern an die jungen Leute weiter. Der Sport sei charakterfördernd und erhalte den Körper gesund, meint der Lehrende überzeugt.

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