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Junges Heckrind in Kunsterspring

Das Kälbchen der Heckrinder ist schon sehr neugierig. Sein helles Fell wird später schwarz-braun, und es wachsen ihm im Laufe der Zeit die typischen, seitlich gedrehten Hörner.
Das Kälbchen der Heckrinder ist schon sehr neugierig. Sein helles Fell wird später schwarz-braun, und es wachsen ihm im Laufe der Zeit die typischen, seitlich gedrehten Hörner. © Foto: MZV
aruetenik / 10.08.2017, 18:09 Uhr
Kunsterspring (iby) Sechs Wochen alt ist der Nachwuchs der Heckrinder im Tierpark Kunsterspring. Das namenlose Kalb weiblichen Geschlechts blickt schon munter in die Welt, wird von Papa Knuddel bewacht und von Mama Ohara fürsorglich mit Milch versorgt. Mit dem vor einem Jahr geborenen männlichen Jungtier ist das Gehege ausgebucht. Dort leben seit 2010 die Heckrinder, auch bekannt als Ur- oder Auerochsen. Als Stammform unserer Hausrinder war die Zähmung des "Urs" eine entscheidende Errungenschaft des Menschen. Die Tiere waren über weite Teile Europas, Asiens und Nordafrikas verbreitet. Vor über 300 Jahren ist der Auerochs, vom Menschen gejagt und verdrängt, ausgestorben. In den 1930er-Jahren gelang es den Brüdern Heinz und Lutz Heck durch Rückzüchtungen im Tierpark Hellabrunn/München schon nach wenigen Generationen einen "Neuen Auerochsen" vorzustellen, der mit Ausnahme der Größe wesentliche Eigenschaften des Ur-Rindes aufwies: die typische Hornform sowie die weiße Schnauze.

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