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Libertas-Schule: Horthaus wird pünktlich fertig

letzte Arbeiten am Horthaus - Domizil für die Erstklässler - in Löwenberg Libertas-Schule 9.8.2017 mo
letzte Arbeiten am Horthaus - Domizil für die Erstklässler - in Löwenberg Libertas-Schule 9.8.2017 mo © Foto: MZV
Wiebke Wollek / 11.08.2017, 17:15 Uhr
Löwenberg (MOZ) Seit mehr als einem Jahr wird gebaut, nun ist es fast vollbracht: Pünktlich zum Schuljahresbeginn wird das Hortgebäude der Libertasschule fertig. Teile des sanierten Flachbaus wurden früher als Schulküche genutzt.

Noch sind es ganze drei Wochen bis zum Ende der Sommerferien. Doch am und im neuen Horthaus der Löwenberger Libertasschule sind nur noch Restarbeiten zu erledigen. Fliesenleger und Maler sind bereits fertig. Der Elektriker muss noch hier und dort Hand anlegen.

Diese Woche hat die Montage einer großen Terrasse begonnen, auf der die Kinder im September schöne Spätsommerstunden verbringen können. Einer Nutzung zum Beginn des neuen Schuljahres stehe nichts mehr im Wege, teilt Manfred Telm, Bauamtsleiter in der Gemeinde Löwenberger Land mit. "Ich denke, das ist rundum eine gute Sache", sagt Telm. "Der Hort ist relativ groß, und die Kinder haben viel Freiraum." Und noch etwas stimmt die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung glücklich: "Wir sind unter der Millionengrenze geblieben", sagt der Bauamtsleiter. Ursprünglich waren Investitionen von 1 060 000 Euro geplant. Über die Hälfte der Kosten - gut 620 000 Euro - sind Fördergelder aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). Den Rest - etwa 400 000 Euro - hat die Gemeinde bezahlt.

Durch steigende Schülerzahlen war bereits vor vielen Jahren absehbar, dass für die Hortbetreuung eine neue Lösung gefunden werden muss. Früher wurden Räume im Hauptgebäude der Schule für die Nachmittagsbetreuung der Kinder genutzt. Betreiber des Horts war die Kita Rosenschloss.

Als 2010 in der Schule der Ganztagsbetrieb eingeführt worden ist, wurde es eng, denn die Horträume brauchte die Schule nun auch am Nachmittag für den Unterricht oder andere Angebote.

Als neues Quartier für den Hort kam der alte Flachbau auf dem Schulgelände in Betracht. Dort hat die Schule bereits einige Zimmer als Klassenräume genutzt. Ein anderer lange leerstehender Bereich war einst die Schulküche.

Die zweifache Nutzung soll auch in Zukunft erhalten bleiben: Ein Teil sind Klassenräume, ein anderer Teil bietet Platz für die Hortbetreuung. Durch den Umbau sind zu den bestehenden 60 Hortplätzen noch etwa 40 weitere entstanden. Dadurch konnte die Gemeinde auch zwei neue Arbeitsplätze für Erzieher und einen für Personal im technischen Bereich schaffen.

Von 11 Uhr bis 17 Uhr hat der Hort während der Schulzeit künftig geöffnet, in den Ferien bereits ab 6 Uhr. Nach dem Mittagessen können die Kinder drinnen oder draußen spielen. Anschließend werden in den bereits vorhandenen Klassenräumen die Hausaufgaben erledigt - in verschiedenen Gruppen und wenn nötig zeitversetzt, je nach Altersklasse und Unterrichtsschluss. Bis die Kinder abgeholt werden oder nach Hause gehen, darf natürlich noch einmal gespielt werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, an einer Vielzahl von Arbeitsgemeinschaften der Schule oder der Vereine teilzunehmen.

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