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Heino Hille und Kollegen zählen am Infopunkt bei Güstebieser Loose und helfen bei Fragen weiter

50 Radfahrer pro Tag und Richtung

Andrang in der Mittagszeit: Manchmal stoppen gleich mehrere Radler hintereinander oder auch Gruppen am Infopunkt der Arbeitsinitiative Letschin in Güstebieser Loose.
Andrang in der Mittagszeit: Manchmal stoppen gleich mehrere Radler hintereinander oder auch Gruppen am Infopunkt der Arbeitsinitiative Letschin in Güstebieser Loose. © Foto: MOZ/Anett Zimmermann
Anett Zimmermann / 17.08.2017, 06:00 Uhr
Güstebieser Loose (MOZ) Auf dem Oder-Neiße-Radweg sind nach Einschätzung von Heino Hille in diesem Jahr weniger Radfahrer unterwegs. Der 41-Jährige muss es wissen, denn er zählt mit zwei weiteren Mitarbeitern die Radler bei Güstebieser Loose. Dort hat die Arbeitsinitiative Letschin einen Infopunkt eingerichtet.

Hille zieht den Vergleich zu 2014 und 2015 und spricht trotzdem von einer guten Resonanz auch in diesem Jahr. "Vor allem an den Wochenenden", sagt der Neulewiner und verweist auf etwa 50 Radler pro Richtung an Wochentagen - außer montags. Da haben sowohl die Oderfähre "Bez Granic" als auch der Infopunkt Ruhetag. An Wochenenden würden meist 100 Radler und mehr pro Tag und Richtung gezählt. Der bisherigen Spitzenwert von insgesamt 500 Radlern habe man an einem sonnigen Feiertag vor zwei Jahren verzeichnet.

Genutzt werde der Oder-Neiße-Radweg von Einheimischen und Ausflügern für kürzere Strecken sowie Radtouristen, die mehrere Etappen hintereinander zurücklegen. Unterscheiden könne man meist nur diejenigen, die an dem kleinen Holzhäuschen halten, das je nach Fährsaison zwischen Anfang April und Ende Oktober besetzt ist. Das seien, so Heino Hille weiter, von Dienstag bis Freitag an die 20 bis 30 Radler, an Wochenenden auch mal 50.

Dienstbeginn sei je nach Schicht um 10 beziehungsweise 13 Uhr. Um 17 Uhr werde die Luke des Infopunkts geschlossen. Die Radler kämen über den Tag verteilt. Der Quartierwechsel am Vormittag mache sich, so Hille, meist nicht wirklich bemerkbar. Wer anhält, frage nach Gaststätten, Einkaufsmöglichkeiten, anderen Unternehmungen, darunter auch mit Kindern, sowie Wegen, Sehenswürdigkeiten und weiteren Angeboten auf polnischer Seite. Info- und Kartenmaterial seien kostenlos erhältlich, Ansichtskarten gegen einen kleinen Obolus. Die Frage nach Briefmarken muss Heino Hille verneinen. Dafür weiß er, wo sich die nächste Lademöglichkeit für E-Bikes befindet - bei Monika Rusches Speisewirtschaft & Beherbergungsbetrieb keinen Kilometer entfernt. "Die Zahl der Radfahrer mit Elektroantrieb nimmt zu", stellen Heino Hille und seine Kollegen Tag für Tag fest.

Unter den Auskunft Suchenden seien oft Berliner, die teils auch mit dem Motorrad im Oderbruch unterwegs sind. Gut angenommen werde der Infopunkt ebenfalls von Einheimischen. Mancher komme sogar extra für einen kleinen Plausch vorbei.

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