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Betonbarrieren versperren seit Donnerstag Autos die Durchfahrt

Stadt sichert Helenesee-Radweg

Sicher unterwegs: Ein Radfahrer passiert am Donnerstag die Betonbarrieren auf dem Helenesee-Radweg
Sicher unterwegs: Ein Radfahrer passiert am Donnerstag die Betonbarrieren auf dem Helenesee-Radweg © Foto: MOZ/Frank Groneberg
Frank Groneberg / 18.08.2017, 06:30 Uhr
Güldendorf (MOZ) Mitarbeiter des städtischen Bauhofes haben am Donnerstagvormittag den Radweg zwischen Güldendorf und dem Helenesee mit massiven Betonbarrieren gegen das illegale Befahren mit Autos gesichert. Sie verengten mit Hilfe der Barrieren die Durchfahrtsbreite, so dass Pkw und andere Autos nicht mehr weiterfahren können. Sie stellten die Betonbarrieren aber nicht nur am Beginn des Radwegs bei Güldendorf auf. Gesperrt wurde auch der Waldweg, der an den Gartensparten "Rehberge" und "Küstriner Berg" entlang zum Radweg führt: Dort verhindern jetzt am Ende Betonbarrieren die Auffahrt auf den Radweg, Autofahrer müssen auf dem Waldweg wenden.

Von Radfahrern gab es am Donnerstag auf dem kombinierten Fuß- und Radweg viel Lob für die Maßnahme. "Ich finde es sehr gut, dass die Stadt hier so schnell reagiert hat", bedankte sich beispielsweise Monika Topolanski. Die Frankfurterin war am Nachmittag mit dem Rad zum Helenesee unterwegs, zum Stehpaddeln. "Ein Fuß- und Radweg ist nun mal nur für Fußgänger und Radfahrer da", sagte sie. "Dafür, dass Leute mit Autos auf einem Radweg fahren, habe ich überhaupt kein Verständnis."

Den ganzen Tag über war zu beobachten, wie Pkw erst auf den Radweg zufuhren und dann wieder gewendet wurden. Andere Autofahrer wichen über den Küstriner Berg aus und fuhren weiter durch den Wald in Richtung Bahn-Haltepunkt Helenesee - das Befahren von Waldwegen ist allerdings ebenfalls untersagt.

Problematisch ist, vor allem für die Gäste des Greenland-Festivals, dass eine Umleitung zum Helenesee über Güldendorf und Lossow nicht ausgeschildert ist. Wie die Stadtverwaltung auf MOZ-Anfrage mitteilte, habe sie gegenüber dem Landesbetrieb Straßenwesen, der für die Baustelle zuständig ist, eine entsprechende Beschilderung angeregt.

Kommentare

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Paul Müller 19.08.2017 - 11:59:11

Hm vielleicht wars der Förster ...

... ob das CSI-Fränkfürt jetzt aber DNA-Proben und Gipsabdrücke der Reifenspuren für eine Rasterfahndung nimmt ?! ;) die haben glaube andere Sorgen ...

Roland Totzauer 19.08.2017 - 09:36:58

Betonbarrieren werden rücksichtslos ignoriert!

Foto vom 18.08.2017: https://goo.gl/photos/mZw6ZFFkYHPFwib87 Wie auf dem Foto zu sehen ist, schieben Autofahrer die Betonsperren brutal beiseite und fahren auf dem Radweg weiter. Wo ist die Polizei? Was unternimmt das Rathaus, um die Radfahrer zu schützen? Wildwest in Frankfurt (Oder)!

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