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Beim Alttechnik- und Oldtimertreffen in Lindenberg konnten sich knapp 500 Besucher auf Zeitreise begeben

Roter Ford Mustang als Blickfang

Ralf Loock / 20.08.2017, 18:53 Uhr - Aktualisiert 21.08.2017, 11:36
Lindenberg (MOZ) Knapp 500 Besucher kamen am Wochenende zum Alttechnik- und Oldtimertreffen in Lindenberg. Rund 200 Austeller präsentierten dort alte Traktoren, schwere Lastwagen, flotte Mopeds und schnittige Pkws.

Alttechnik-Treffen in Lindenberg
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Alttechnik-Treffen Lindenberg

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Bei gutem, spätsommerlichen Wetter konnten sich Technik-Fans unter anderem einen Wohnanhänger "Qek Junior" und ein S50-Moped anschauen sowie Fachgespräche über alte Blechteile führen. Veranstaltungsort war ein Betriebshof mit gepflastertem Boden, dies erwies sich mit Blick auf den Regenschauer in der Nacht zuvor als gute Entscheidung. Ab etwa 12.45 Uhr sammelten sich die Fahrzeuge für die Ausfahrt, bei dem lauten Motorenlärm konnte man vorne kaum sein eigenes Wort verstehen. Dorit und Stephan Benno aus Rauen gehörten zu den wenigen Familien, die mit Kindern erschienen waren - und zwar drei Enkelkindern. Für die Kleinen war dieser Motorenlärm eine ungewohnte Szene. Man habe mit den Enkeln doch Abstand gehalten, berichtete sie.

Kurz vor 13 Uhr gab es das Startzeichen, etwa 60 Fahrzeuge setzten sich für die kleine Fahrt in Bewegung. Mit dabei war auch Matthias Kulisch aus Glienicke auf seinem Deutz-Traktor, Baujahr 1959. Er besitze drei solcher alten Trekker, an denen er in seiner Freizeit schraube. Nach etwa 45 Minuten rollte die Kolonne wieder auf das Veranstaltungsgelände, "tolle Sache, mir hat die Runde viel Freude gemacht", sagte Matthias Kulisch.Eine lebensfrohe Bereicherung waren Simone und Matthias Dorn aus Mixdorf. Das freundliche Paar war nicht nur mit einem knallroten Ford Mustang, Baujahr 1965, gekommen, die beiden hatten sich auch passend für diese Zeit angezogen. "Rockabilly - davon sind wir Fans", erläuterte sie. Der Wagen habe 202 PS, eine 4,7 Liter-Maschine und acht Zylinder: "Das Geräusch beim Starten ist toll", freute er sich. Mit dem Mustang habe er sich einen Jugendtraum erfüllt, drei Jahre lang habe er ein entsprechendes Angebot gesucht. Dieser Wagen stand vor zwölf Monaten noch in Seattle/USA, zum Jahresende sei er sich mit dem Verkäufer einig geworden und Anfang 2017 kam der Oldtimer nach Deutschland. Rund sechs Monate lang habe er an dem Mustang gearbeitet, um ihn auf Hochglanz zu bringen.

Eine positive Bilanz nach dem Alttechnik- und Oldtimertreffen zog am Sonntag Veranstalter Andy Hoffmann: "Alles war sehr gut, ich bin zufrieden." Ob es 2018 eine Wiederholung in Lindenberg geben werde, wolle er mit Freunden beraten. Denn auch in anderen Ortschaften bereite man Technik-Treffen vor.

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