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Kappe feiert Jubiläum

Es durfte geschlemmt werden: Auch am Kuchenstand der Frauen vom Schorfheide Verein mussten Leckermäuler Geduld mitbringen. Der Appetit war einfach zu groß bei den Festgästen
Es durfte geschlemmt werden: Auch am Kuchenstand der Frauen vom Schorfheide Verein mussten Leckermäuler Geduld mitbringen. Der Appetit war einfach zu groß bei den Festgästen © Foto: Maria Ugoljew
Maria Ugoljew / 21.08.2017, 05:31 Uhr
Kappe (GZ) Um Punkt 15 Uhr eröffnete Ortsvorsteherin Jeanette Okonnek das Jubiläumsdorffest. Kurze Zeit später bildete sich am Stand des Heimatvereins Schorfheide eine lange Schlange. Dort gab es Kuchen in den unterschiedlichsten Ausführungen. Ob fruchtig oder sahnig - er war stets selbstgemacht. Auf der Bühne spielten die "Original Schorfheider" volkstümliche Lieder. Bei "Hoch auf dem gelben Wagen" schunkelte der eine oder andere gern mit.

An einem VIP-Tisch hatten Dirk Wendland, Zehdenicks stellvertretender Bürgermeister, und Hartmut Leib, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung (SPD), Platz genommen. Beide waren sich darin einige, dass Kappe ein besonderes Dorf sei. Bemerkenswert sei der Zusammenhalt der Bewohner. "Das ist wie eine große Familie hier", sagte Dirk Wendland. "Alle helfen einander, jeder kennt sich", sagte Hartmut Leib.

Während des Jubiläumsfestes wurde auch an die Höhen und Tiefen des Ortes erinnert. Der stellvertretende Bürgermeister rief einerseits das Engagement der Kapper beim Wiederaufbau der Kirchturmspitze ins Gedächtnis. Andererseits gedachte er auch des großen Brandes im Dorf, der nur wenige Häuser übrig ließ.

Auch das stetige Auf und Ab der Einwohnerzahl war Thema. Heute leben in dem abgelegenen und von Wald umgebenen Dorf in der Schorfheide knapp 120 Personen. Es habe auch Zeiten gegeben, da waren es 500 und mehr, sagte Dirk Wendland.

Ebenfalls erinnert wurde an eine Kuriosität: Keiner weiß genau, wie alt das Dorf eigentlich ist. Ob Kappe wirklich 250 Jahre alt ist, daran scheiden sich die Geister.

Zum Geburtstagsfest hatten sich Jeanette Okonnek und ihr Team neue und altbekannte Programmpunkte ausgedacht. Ein absolutes Muss war die alljährliche Tombola. Die ist in Kappe Pflicht.

Auch das Kinderschminken und die Probierhäppchen der örtlichen Imkerin durften auf dem Festplatz nicht fehlen. Neu waren hingegen ein Karussell, Ponyreiten und der Stand eines Speiseeis-Herstellers. "Wir haben noch so einige Überraschungen dieses Mal", sagte die Ortsvorsteherin, die sich sehr aufs Fest freute.

"Das alles ist nur durch die zahlreichen Helfer möglich, die wir wieder hatten."

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