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Springreiter Borchert bleibt Champion

Pferdetage in Wulkow: Max Hilmar Borchert gewinnt den Preis im S-Springen.
Pferdetage in Wulkow: Max Hilmar Borchert gewinnt den Preis im S-Springen. © Foto: MZV
Hans-Joachim Begall / 22.08.2017, 07:52 Uhr
Menz/Wulkow (GZ) Springreiter Max-Hilmar Borchert aus Menz hat momentan einen Lauf. Der Landesmeister von 2016 und 2017 konnte auch in Wulkow am Sonntag seinen Vorjahressieg wiederholen. Vor etwa 1000 Zuschauern gewann der 27-jährige Oberhavel-Reiter den Großen Preis, ein Springen der Schweren Klasse.

30 Springreiter aus Berlin und Brandenburg gingen in der Hauptprüfung im Parcours an den Start. Acht Teilnehmer schafften den Umlauf ohne Hindernisfehler. Die Finnin Kati Lekander (Gut Angermünde) und Steffen Krehl (Ländlicher Reitverein Lentzke) konnten gleich zwei Pferde in die Siegerrunde bringen. Während der Ruppiner Reiter mit Chantendro und Conchito nicht ohne Stangenabwurf über die Ziellinie kam und die Plätze sechs und acht belegte, legte die Amazone aus der Uckermark, die erstmals in Wulkow ritt, mit ihrer Stute Queenie eine fehlerfreie Runde in 42,78 Sekunden vor. Doch Max-Hilmar Borchert schien davon nicht beeindruckt. Auf seinem Schimmelwallach Cent-blue ritt er ein noch schnelleres Grundtempo, nahm alle Wendungen sehr eng und war am Ende 2,9 Sekunden schneller als die Finnin, die zuvor mit ihrem Pferd ein Punktespringen vor Steffen Krehl und Chantendro gewonnen hatte.

Im Hauptspringen am Sonnabend wurde der Neuruppiner Guido Leinitz als Lokalmatador gefeiert, als er ins Stechen einzog. Der 42-jährige Landwirt aus Bechlin absolvierte auf seiner Stute Jubilee im Finale auch die schnellste Zeit, doch ein Stangenabwurf verhinderte den Sieg. Dieser ging an Tina Kutzker vom Gut Wochowsee.

Im Teamspringen waren die Amazonen aus Lentzke die schnellsten. Das Trio Anna Wischnewski mit Accina, Nora Gatzke mit Gioconda und Franziska Küster mit Laredo con Viento blieben als einziges Team fehlerfrei. Mit jeweils vier Fehlern kamen der RFV Haupt- und Landgestüt Neustadt in 172,52 Sekunden, der RFV Stolzenhagen (188,66) und Wulkow I (192,41) auf die nächsten Plätze.

Große Freude gab es nach der Dressurreiterprüfung beim Wulkower Anhang. Im Viereck siegte Frederike Scheel mit Lorlaica Le Vite. Weitere Prüfungen gewannen Malika-Frieda Faaß (Neustadt) mit Carlisle blue und Finja Burghardt (Bechlin) mit Lara. Der Großteil der Siege ging jedoch in die Bundeshauptstadt. Aus Oberhavel konnten die Nassenheider Lisa Treubrodt mit Fabricio und Leonore Kloß mit Dumbledor Wettbewerbe siegreich beenden.

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