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Weißes Haus mit Wasserschaden

Der Schein trügt: Innen herrscht nach dem Wasserschaden das Chaos. Nach dessen Beseitigung müssen noch etliche Arbeiten ausgeführt werden, um das Gebäude als Speisesaal der Schule nutzen zu können.
Der Schein trügt: Innen herrscht nach dem Wasserschaden das Chaos. Nach dessen Beseitigung müssen noch etliche Arbeiten ausgeführt werden, um das Gebäude als Speisesaal der Schule nutzen zu können. © Foto: MZV
Martin Risken / 23.08.2017, 06:27 Uhr
Mildenberg (GZ) Der Um- und Ausbau des sogenannten Weißes Hauses an der Mildenberger Grundschule "Am Ziegeleipark" steht unter keinem guten Stern. Zu allem Unglück gab es während der laufenden Bauarbeiten auch noch eine Havarie. Ein Wasserrohrbruch erschwert die Arbeiten zusätzlich.

Mit der großen Party zum Schuljahresbeginn am 4. September wird es definitiv nichts. Schon vor einigen Wochen räumte die Stadtverwaltung Zehdenick ein, dass es Lieferschwierigkeiten bei einigen Materialien gibt. Und dann gab es Probleme nach einem Wassereinbruch durch die defekte Heizung in dem Objekt. Man sei schon seit einiger Zeit dabei, das Leck zu finden, erklärte der Fachbereichsleiter "Bürgerservice" der Stadtverwaltung, Fred Graupmann, auf Nachfrage.

Durch die Havarie gebe es nicht nur einen weiteren Zeitverzug, sondern es müssten auch zusätzliche Arbeiten ausgeführt werden. Dazu zähle die komplette Neuinstallation von Leitungen sowie der Neuaufbau des Fußbodens in dem Gebäude. Wenn der neue Fußboden gegossen worden ist, müsse er erst austrocknen. "Wir wollten bis auf die sanitären Anlagen längst fertig sein", sagte Graupmann. Doch nun ist der Fertigstellungstermin erst einmal auf Mitte November verschoben worden. Später müssten auch noch die Außenanlagen hergerichtet werden.

Die Einschränkungen für Schüler und Lehrer sollen sich in den kommenden Monaten trotz des Bauverzugs dennoch in Grenzen halten. Denn noch stehe der alte Speisesaal für die Essenausgabe zur Verfügung. Eigentlich sollte das Gebäude abgerissen werden, doch diesen Plan hat die Stadt erst einmal hinten angestellt. Immerhin sind am Weißen Haus, das Anfang der 1990er-Jahre als Schulerweiterungsbau für die damals noch aus allen Nähten platzende Grund- und Gesamtschule Mildenberg in Fertigbauweise errichten worden war, erste Baufortschritte auch von außen erkennbar. Der für die künftige Nutzung des Objektes unter anderem als Speisesaal der Schule notwendige Anbau steht bereits.

Das Bauvorhaben, für das sich Eltern und Lehrer jahrelang mit Unterstützung des Ortsbeirates stark gemacht hatten, stand von Anfang an unter keinem guten Stern. Ewig wartete die Kommune auf die beantragten Fördermittel, dann war eine durchgehende Beauftragung der Gewerke nicht möglich, weil nicht für alle Lose Angebote von Firmen abgegeben wurden. Dann die Lieferschwierigkeiten für die Materialien und schließlich noch die Havarie. Immerhin war schon im März mit den Arbeiten begonnen worden, in der Hoffnung, in den Sommerferien die Arbeiten abzuschließen. Bis zum Herbst sollten dann die Außenanlagen neu gestaltet werden, so waren jedenfalls die Planungen Anfang dieses Jahres.

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