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Kaputte Gnewikower Straße kostet 180000 Euro

Daniel Dzienian / 23.08.2017, 17:41 Uhr
Gnewikow (RA) Der Landkreis Ostprignitz-Ruppin gewährt jetzt doch mehr Einblicke in den Rechtsstreit um die kaputte Kreisstraße in Gnewikow. Das im April vorgelegte Gutachten kommt zu dem Schluss, dass eine Reparatur der Piste in ihrem jetzigen Zustand immerhin rund 180000 Euro Kosten verursachen würde. Zudem wird mit einem Ende des Beweissicherungsverfahrens noch in diesem Jahr gerechnet. Das teilte Sprecherin Britta Avantario mit.

Der Kreis als Baulastträger der Ortsdurchfahrt beklagt seit mehreren Jahren die Stadtwerke Neuruppin. Die Verbindung war vor mehr als zehn Jahren erneuert worden. 2013 hob sich das Pflaster wegen Wasser im Untergrund an. Zu dieser Zeit verlegten die Stadtwerke zudem Gasleitungen in dem Neuruppiner Ortsteil. Nun wird nach dem Schuldigen gesucht. Denn weiterhin lösen sich regelmäßig Pflastersteine aus der Straße vor dem Jugenddorf. Die Gnewikower erhoffen sich dringend Abhilfe. Doch erst wenn das Beweissicherungsverfahren abgeschlossen ist, kann die Straße repariert werden.

Der Kreis hat jetzt den vom Landgericht Neuruppin bestellten Sachverständigen mit einem Ergänzungsgutachten beauftragt. Sein Ergebnis soll noch im Herbst vorliegen, so Avantario.

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