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Unregelmäßigkeiten bei neuer Regenwasserleitung / Ausmaß erst nach Aufbruch berechenbar

Durchfluss noch nicht gewährleistet

Noch Baustelle: Beim Wechsel der Regenwasserleitungen haben sich Schäden in den alten Leitungen offenbart.
Noch Baustelle: Beim Wechsel der Regenwasserleitungen haben sich Schäden in den alten Leitungen offenbart. © Foto: MOZ/Katrin Hartmann
Katrin Hartmann / 24.08.2017, 06:41 Uhr
Lüdersdorf (MOZ) Bei der Erneuerung der Regenwasserleitungen in Lüdersdorf haben sich Unregelmäßigkeiten aufgetan. "Wir haben Schäden in einem Abschnitt festgestellt", teilt Rainer Schönberg, Planer, Bauingenieur und Projektleiter des Technischen Büros für Wasserwirtschaft & Landeskultur GmbH aus Bad Freienwalde mit, das von der Stadt Wriezen mit der Maßnahme betraut wurde. Bei den starken Regenfällen der vergangenen Wochen hatte sich gezeigt, dass das Wasser nicht richtig abgeflossen ist, so Rainer Schönberg. "Ein ordentlicher Durchfluss war nicht gewährleistet."

Bei der betroffenen Strecke handelt es sich um 15 Meter Leitung. 77 Meter hatten sie bereits geschafft, insgesamt werden von den Arbeitern 92 Meter Leitung ausgewechselt. Für diesen Wechsel war es höchste Zeit. Die Mängel hatten sich bereits als Erdaufbrüche an der Oberfläche gezeigt. Verlegt wurden die Rohre in den 50er-Jahren, schätzt Rainer Schönberg ihr Alter. Damit hätten sie nun ihre Nutzungsdauer erreicht, so der Ingenieur. Das Leitungsnetz reichte damals vom alten Gutshof kommend hinunter in die Senke bis zum Dorfende.

Um welche konkreten Schäden es sich bei dem letzten Abschnitt handelt, kann Rainer Schönberg derzeit noch nicht sagen. "Das sehen wir erst, wenn wir den Boden aufgegraben und die alten Leitungen herausgenommen haben", so der Ingenieur. "In der Regel sind es Wurzeln, die sich durch die Rohre gebohrt haben", erklärt er weiter. Der Aufbruch werde das Problem zutage bringen.

Wie viel Zeit die Arbeiter für den Wechsel noch benötigen werden, hänge nun maßgeblich von den Schäden ab. Von der Stadt wurde die gesonderte Maßnahme bereits abgesegnet, erklärte Rainer Schönberg. Im Zuge dessen sind die Grundstücke der Dorfstraße 23c bis g betroffen.

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