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Reanimation am Klempowsee

Start frei: Später wurde vor der Insel im Klempowsee wurde gewendet. Anschließend ging es im Sattel bis Tornow und auf eine schwierige Laufstrecke am Ufer des lang gestreckten Sees.
Start frei: Später wurde vor der Insel im Klempowsee wurde gewendet. Anschließend ging es im Sattel bis Tornow und auf eine schwierige Laufstrecke am Ufer des lang gestreckten Sees. © Foto: MZV
Matthias Haack / 27.08.2017, 22:06 Uhr - Aktualisiert 28.08.2017, 15:46
Bantikow (RA) Von wegen Aufgabe: Der Bantikower Triathlon lebt oder wie es der auch vom Ausdauersport faszinierte Kyritzer Mediziner Ralf Schaeffer formuliert: "Er ist erfolgreich reanimiert worden." Robert Brügmann aus Berlin war am Sonnabend schnellster Einzelstarter.

Nach einem Jahr Wettkampfpause treffen sich Ausdauersportler zum Jedermann-Triathlon in Bantikow.
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Klempowseetriathlon lebt auf

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Am Sonnabend gingen zwar nur drei Dutzend Triathleten an den Start der zwölften Auflage. Aber der Anfang nach der Pause sei gemacht, sagte Jörg Moritz von der SG elektronik Kyritz. Sein Verein und der SV Wusterhausen kooperieren nun, nachdem in den elf Veranstaltungen zuvor der Wettbewerb in der Verantwortung des SVW gelegen hatte. Der Aufwand stieg jedoch so stark, dass der SVW die Veranstaltung aufgegeben hatte. Einige Gründe: Für die Radstrecke mussten viele Genehmigungen eingeholt, Absperrungen erwirkt und Sicherheit gewährleistet werden.

Zu Spitzenzeiten zählte er beinahe einhundert Starter, zum zehnten Wettkampf 2014 nahmen noch 53Einzelstarter und zwölf Staffeln teil. Ein Jahr darauf hieß es schon bloß noch "Schnuppern" in einem Duathlon, ehe 2016 weder geschwommen noch gefahren oder gelaufen wurde. Damit schien ein beliebter Wettkampf aus dem Ruppiner Sportkalender zu verschwinden.

Jetzt wurde er wiederbelebt. Ralf Schaeffer, Vorstandsmitglied der SG elektronik: "Wir sind genauso zufrieden wie die Läufer, haben das Wetter auf unserer Seite und hegen keinen Zweifel, dass es 2018 eine weitere Auflage des Triathlons geben wird. Die Organisation konnte kaum schief gehen, wenn man 20 zuverlässige Leute hat. Dann läuft solch ein Wettkampf. Wir merkten schnell, dass es geradeaus geht, obwohl es eine zweijährigen Pause gab. Man muss eben die Leute wieder sensibilisieren. Das ist beiden Vereinen gelungen. Der Triathlon am Klempowsee lebt wieder."

33 Einzelstarter und fünf Staffel stellten sich am Sonnabend auf der so genannten Jedermann-Strecke der Konkurrenz. Nach 600 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Rad fahren und 6,5 Kilometer Laufen querte Jürgen Tetzel aus der Wittstocker Staffel Rocky Balboa nach 65 Minuten als Erster die Ziellinie. Einen Berliner Doppelerfolg gab's im Einzel:

Mehr steht in der Montagausgabe des Ruppiner Anzeigers.

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