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Jährliches Countryfest lockt Fans von Line-Dance nach Dannenberg

Auf der Tanzfläche vereint

Spaß am Line-Dance: Den haben die Gäste des Country-Festes, mit dabei Alfons Trautmann (schwarzes Shirt und Hose) aus Wriezen und die kleine Ida Ewald, am Sonnabend in Dannenberg. Gemeinsam mit Jutta Gebers-Drabsch (Mitte) erlernen sie einen neuen Tanz.
Spaß am Line-Dance: Den haben die Gäste des Country-Festes, mit dabei Alfons Trautmann (schwarzes Shirt und Hose) aus Wriezen und die kleine Ida Ewald, am Sonnabend in Dannenberg. Gemeinsam mit Jutta Gebers-Drabsch (Mitte) erlernen sie einen neuen Tanz. © Foto: MOZ/Heike Jänicke
Heike Jänicke / 28.08.2017, 06:40 Uhr
Dannenberg (MOZ) Eine acht mal zehn Meter große Tanzfläche, Countrymusik, Feuerschalen, passendes Licht - mehr braucht es nicht, um auch hierzulande ein Countryfest zu feiern. Das haben die Dannenberger und ihre Gäste am Sonnabendabend einmal mehr bewiesen. Kaum war die Party auf dem Festplatz hinterm Dorfteich eröffnet, füllte sich die Tanzfläche. DJ Peer und Martina sorgten für die passende Musik.

Am Rande saßen begeisterte Countryfans unter den Hütten, plauderten mit Freunden und Bekannten. Auch Julia Gebers war in ihre schwarzen Westernstiefel geschlüpft. Das Schöne am Line-Dance sei, dass jeder mittanzen könne, wann und wie er möchte und auch ohne Partner, meinte die 23-Jährige. Sie hatte sich bei ihrer Oma, Jutta Gebers-Drabsch aus Krummenpfahl, mit dem Line-Dance-Virus infiziert. Die 67-Jährige frönt dem Hobby seit 1999. In Berlin-Lichtenberg im Haus der Begegnung gibt sie Tanzunterricht. In Dannenberg trainiert sie die Erwachsenen der Dannenberger Tanzgruppe. Am Sonnabend bot Jutta Gebers-Drabsch den Gästen des Countryfestes einen kleinen Workshop an. "Heyday tonight", hieß einer der Tänze, den sie mit ihnen einstudierte.

Alfons Trautmann ließ sich davon mitreißen. Der Wriezener ist seit zehn Jahren Mitglied der Dannenberger Tanzgruppe. Ansonsten komme er immer mit seiner Frau Elke, so der 63-Jährige. Aber die müsse arbeiten, meinte er und gab sich wieder der Musik hin. Die Freude war ihm anzusehen. An seiner Hand tanzte Ida Ewald, die dreijährige Enkeltochter von Edeltraut Ewald. Die 64-Jährige, ebenfalls im Western-Look, hatte das Countryfest wieder organisiert. Als Vorsitzende des Vereins Dannenberger Tanzgruppe freute sie sich über den Zuspruch. "Mehr würden gar nicht drauf passen", staunte sie beim Anblick der vollen Tanzfläche nicht schlecht. In sechs Reihen standen dort die Männer und Frauen, folgten den Ansagen von Jutta Gebers-Drabsch und lebten ihre Leidenschaft aus.

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