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Gelungene Premiere im Park von Hohensaaten / Firmen und Vereine sorgen für beste Unterhaltung bis in die Nacht

Unternehmer stellen buntes Fest auf die Beine

Heike Jänicke / 28.08.2017, 07:23 Uhr
Hohensaaten (MOZ) Das erste Sommerfest der Unternehmer darf als Erfolg in die Geschichte von Hohensaaten eingehen. 21 Firmen waren dem Aufruf von Initiator André Scheller gefolgt und sorgten am Sonnabend für ein buntes Fest im Park.

Antje Ganzer steht am Kuchenbuffet und lässt sich von Kristin Winkler bedienen. 24 Kuchen stehen zur Auswahl, allesamt von den Frauen oder Freundinnen der Unternehmer gebacken. "Ich finde es schön, dass so ein Fest organisiert wurde", sagt sie und gibt zu, dass sie sich schon gewundert habe, wie viele Unternehmer es doch in Hohensaaten gibt. Antje Ganzer, die in Altranft aufgewachsen ist und 20 Jahre in Berlin gelebt hat, ist erst vor zwei Jahren nach Hohensaaten gezogen und fühlt sich dort wohl. Zudem erfüllt sie sich gerade einen Traum. Sie lernt Klavier spielen bei der ortsansässigen Musikschule.

Die befindet sich in der ehemaligen Schule von Hohensaaten und wird von Ute Saur betrieben. Sie ist eine der Selbstständigen, die am Sonnabend das Programm des Sommerfestes mitgestalten. Sie hat drei ihrer Schützlinge mit gebracht - Nicole Henning, Laura Henning und Martin Saur. Das Quartett gewährt einen kleinen Einblick in sein musikalisches Können. Die Festbesucher, deren Zahl von Stunde zu Stunde zunimmt, dankt es mit viel Applaus.

Den bekommen auch Betti und Kasha. Die zwei Vierbeiner der Hunderasse Magyar gehören zu Uwe und Katja Nickel. Die junge Frau führt nicht nur mit ihrem Vater ein Versicherungsbüro, sie verbringen ihre Freizeit auch zusammen bei der Rettungshundestaffel Berlin. Am Sonnabend zeigen sie dem Publikum, was ein Hund können muss, um bei einer Menschenrettung eingesetzt zu werden. Dazu gehört unter anderem das Anzeigen, auch Verweisen genannt. Das kann unterschiedlich sein. Beim "Verbeller" zum Beispiel bleibt der Hund am Fundort und meldet sich durch lautes Bellen.

Die Vorführung verfolgt auch Kerstin Lücke. Die Hohensaatenerin vertreibt im Nebenerwerb Tupperware. "Das Fest ist eine gute Idee", meint sie. Bei einer Zweitauflage wäre sie auf jeden Fall wieder mit dabei. Ähnlich sehen es Jennifer und Jessica Staatz. Die Schwestern aus Hohensaaten haben ihr Unternehmen mit in den Park gebracht - eine rollende Bar auf vier Rädern. Sie mixen Cocktails, zapfen Bier und bieten alkoholfreie Getränke sowie Bowle an. "Beim Altstadtfest sind wir auch dabei", sagt Jennifer Staatz stolz. Derweil verkauft Beatrice Scheller, die Schwester von Organisator André Scheller, Tombola-Loose.

Am Stand des Fördervereins der Feuerwehr grillen Freiwillige um Vizevereinschef Carsten Koch Würstchen. Nebenan, beim Anglerverein, bestückt Winfried Neumann den Räucherofen mit 60 Forellen. Und während die Kinder auf der Hüpfburg toben oder sich, wie Elias Wolff (8), mit einem Steiger in luftige Höhe bringen lassen, bestreiten die Männer ein Volleyballturnier.

André Scheller ist am Ende zufrieden. Gern nimmt er das Angebot von Ortsvorsteher Bernd Pliquett zur Unterstützung für eine Zweitauflage im nächsten Jahr an. Die werde es auf alle Fälle geben, so Scheller.

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