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Drachenbootrennnen Höhepunkt beim 19. Kienitzer Hafenfest / Henry Denkel unterhält mit Altberliner Musik

Grüne Wikinger siegen in Kienitz

Tanzen, Klamauk und Drachenbootrennen: Beim 19. Hafenfest in Kienitz ging es am Wochenende wieder bunt zu. Höhrpunkt des Programms war das Drachenbootrennen am Sonnabend. Sechs Teams traten gegeneinander an, Gewinner wurden die Green Vikings aus Letschin.
Tanzen, Klamauk und Drachenbootrennen: Beim 19. Hafenfest in Kienitz ging es am Wochenende wieder bunt zu. Höhrpunkt des Programms war das Drachenbootrennen am Sonnabend. Sechs Teams traten gegeneinander an, Gewinner wurden die Green Vikings aus Letschin. © Foto: MOZ/Josefine Jahn
Josefinie Jahn / 28.08.2017, 18:45 Uhr
Kienitz (MOZ) Traditionsgemäß startete das 19. Hafenfest in Kienitz mit Bootskorso und einem Feuerwerk über der Oder. Ein Höhepunkt war am Hauptfesttag das 9. Drachenbootrennen. Mit Blasmusik, Schlagern, Altberliner Liedern und Disco Royal erlebten die Besucher ein abwechslungsreiches Musikprogramm.

Mit Angeln für Kinder, einer Trommelgruppe und dem traditionellen Bootskorso ging das Kienitzer Hafenfest in seine 19. Runde. Der erste Tag, so Sigrid Behringer aus Neuhardenberg, sei ein voller Erfolg gewesen. Der Besucherandrang zur Mitfahrt auf einem der Boote des Korsos war groß "und es bot sich allen ein wundervoller Ausblick", resümierte Sigrid Behringer. Vom Wasser und vom Hafengelände aus ließ sich der Sonnenuntergang gut betrachten, bis das Feuerwerk über dem Oderarm den abendlichen Tanz einleitete. Am Sonnabend ging das Programm mit Blasmusik weiter, es folgte Schlagersängerin Ilona. "Ilona wurde sehr gut angenommen", freute sich Monika Böttcher vom Festkomitee. Aber auch sonst war die Stimmung des Publikums ausgelassen. Auf die Aufführung der Akrobatikgruppe Letschin folgte klamaukige Unterhaltung durch Henry Denkel und seine Tanztruppe. Der Jüterboger gab Lieder und Gassenhauer aus dem Berlin der 1920-er Jahre zum Besten. "Wird ein seit Jahren liiertes Paar gefragt, ob es nicht endlich heiraten wolle. "Ja schon', antwortet der Mann. Aber wer soll uns denn jetzt noch wollen?", brachte Henry Denkel zwischen Tänzen einige Beziehungstipps unter: "Lasst euch also nicht zu lange Zeit!", betonte er und gab vor allem älteren Gästen Grund zum Lachen.

Die Jüngeren machten sich derweil an den zwei Drachenbooten Max und Moritz bereit, in sechs Teams à acht Paddlern und je einem Trommler, gegeneinander anzutreten. "Die Gewichtsverlagerung im Boot ist wichtig", sagte Christian Schulz vor dem Start. Er war mit den "Kienitzer Piraten" als erfahrener Drachenboot-Teilnehmer angetreten. Das Team "Bushido Wriezen" konnte seinen Titel aus dem Vorjahr letztlich nicht verteidigen und machte den 5. Platz.

Die "Querschläger" freute das umso mehr. "Wir waren bisher immer im Mittelfeld und sind noch nie soweit gekommen", sagte Susan Weigel, Trommlerin der "Querschläger". Ihr Team belegte den zweiten Platz. Gewinner wurden die "Green Vikings" (grüne Wikinger), von der SG Zechin. Die Kegel-Gruppe war zum ersten Mal beim Drachenbootrennen dabei. "Ein starker rechter Arm", nannte Robert Lehmpfuhl das Rezept zum Sieg. Mit dazu beigetragen hatten sicherlich auch die lauten Jubelrufe der Zuschauer vom Ufer aus.

Nach anderthalb Stunden und mehreren Durchläufen war das Rennen entschieden. "Hier geht niemand leer aus", sagte Edgar Petrick bei der Siegerehrung, zu der alle Teams mit kleinen Aufmerksamkeiten beschenkt wurden. Anschließend wurde in den Abend getanzt. Petrick, Tourismusbeauftragter der Gemeinde Letschin, hatte das Rennen moderiert und zeigte sich mit dem Fest zufrieden. Auch das Angebot, mit der Fähre Bez Granic überzusetzen, wurde gut angenommen.

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