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Mehr als hundert Teilnehmer beim Bralitzer Oldtimer-Treffen

Sehen und gesehen werden

Spalier: Traktoren stellten den größten Anteil des Bralitzer Oldtimer-Treffens.
Spalier: Traktoren stellten den größten Anteil des Bralitzer Oldtimer-Treffens. © Foto: MOZ/Steffen Göttmann
Steffen Göttmann / 03.09.2017, 19:37 Uhr
Bralitz (MOZ) Oldtimer vom EMW bis zum Wolga und Trabant, zahlreiche betagte Motorräder und Traktoren knatterten am Sonnabend durch Bralitz. Der Heimatverein hatte zum dritten Oldtimer-Treffen am Dornbuschsee eingeladen. Dabei ging es um Sehen und gesehen werden. Die Eigentümer, die die Fahrzeuge in der Regel aufgebaut oder restauriert haben, fachsimpelten, tauschten Erfahrungen aus und gaben sich gegenseitig Tipps. Der Handel von Ersatz- und Zubehörteilen geriet diesmal etwas in den Hintergrund, da nur ein Händler vertreten war. Dagegen stieg die Zahl der Oldtimer, für interessierte Besucher gab es daher viel zu sehen und zu bestaunen.

"Wir haben bereits 106 Teilnehmer gezählt", freute sich Hans-Joachim Hampel vom Heimatverein, der für das Oldtimer-Treffen im Verein den Hut auf hat. Wegen der großen Resonanz habe sich der Verein zu einer Neuauflage entschlossen. Vor allem die Zahl der alten Traktoren habe sich gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Die meisten kamen aus der Umgebung, aber auch aus Brodowin und Eberswalde tuckerten Traktoren nach Bralitz.Hampel ist selber stolzer Besitzer eines Deutz-Traktors von 1958, den er zerlegt und wieder aufgebaut hat.

Die Oldtimer kamen und fuhren, so dass ständig Bewegung war. Einige Teilnehmer sind von den Oldtimer-Treffen bekannt wie Dachdecker Mario Lässig aus Wriezen mit seinem Framo Kleinlaster. Ulrich Köhler und seine Frau aus Neuküstrinchen kamen zur Stippvisite mit ihrem Auto Union Munga, einem geländegängigen Mehrzweckfahrzeug von 1964. Die Bad Freienwalder Andreas und Andrea Klinger kamen im Trabant Kübel. Der weinrote EMW 340/2 mit vielen Chromteilen von Heinz Koriath aus Britz ist immer ein Hingucker. Der Kfz-Meister hat ihn in nur anderthalb Jahren in seiner eigenen Werkstatt restauriert. Ende August 2004 sei er fertig geworden und bereits am 4. September zum EMW treffen nach Eise-nach gefahren. Es sei eigentlich ein BMW, doch die Münchner erkennen das nicht an. Deshalb der Name EMW und ein rot-weißes Emblem, das für Thüringen steht.

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