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Aufsteigerduell geht an Kyritz

Dynamisch ins Duell gegangen: Christoph Haake (in Grün) hier gegen Danny Blessin. Der Kyritzer erzielte im dritten Pflichtspiel schon seine Saisontore drei und vier.
Dynamisch ins Duell gegangen: Christoph Haake (in Grün) hier gegen Danny Blessin. Der Kyritzer erzielte im dritten Pflichtspiel schon seine Saisontore drei und vier. © Foto: MZV
Matthias Haack / 04.09.2017, 05:37 Uhr - Aktualisiert 05.09.2017, 12:19
Langen (RA) Freistoß aus dem Halbfeld der rechten Kyritzer Angriffsseite. Martin Sorban legt sich das Leder hin. Er sucht mit seinem hohen Ball nicht den größten Kyritzer, aber den wohl gewieftesten. Driton Baliu läuft senkrecht zur Flugrichtung des Balles zum Elfmeterpunkt im Langener Strafraum. Mit dem Hinterkopf touchiert er das Leder. Es landet im langen Eck. 1:3 in der 68. Minute.

In diesem Moment war klar, dass Ronny Krapat sich nicht mehr einwechseln muss. Zu überlegen zog seine Elf ein Spiel von hinten auf und ließ den Gegner klassisch dem Leder hinterher hecheln. Krapat war der einzige, der auf der Ersatzbank des neuen Landesklasse-Vertreters saß. "Ich war sozusagen unser Edeljoker", frohlockte er nach dem Abpfiff. Mit 5:1 (1:1) katapultierte sich seine Mannschaft am Sonntag in die zweite Hauptrunde des Kreispokals.

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Die erste Hauptrunde im Fußball-Kreispokal

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Der Vier-Tore-Abstand für den Langener SV ist keineswegs geschmeichelt. Denn im Duell zweier Aufsteiger, Langen ließ als Staffelzweiter die Kreisliga im Juni hinter sich, hielt Rot-Weiß sein Niveau, während Langen erheblich einbrach. "Wir waren vom Kopf her heute nicht auf der Höhe", analysierte Trainer Silvano Fiore. Immerhin hatte seine Elf vorige Woche im Punktspiel Zaatzke mit 9:1 vom Platz gefegt und für Schlagzeilen gesorgt. Im Pokal jedoch enttäuschte der Gastgeber, der im zweiten Heimspiel in Folge 110Zuschauer zählte, obwohl in der Nachbarschaft ebenso interessante Duelle ausgetragen wurden. Trainer Christoph Sperberg kritisch: "Nach dem 1:2 haben wir die Köpfe hängen lassen. Es erreichte keiner die Form von voriger Woche. Nicht einer." Sperberg schüttelte den Kopf, wie naiv seine Offensivspieler die Kyritzer Abwehr angelaufen ist. Auffällig ebenso: Der Spielaufbau missglückte der Heimmannschaft völlig. Allerdings brachte Rot-Weiß auch eine Offensivwucht auf dem Rasen, die sich gewaschen hat. Mehr zum Spiel steht in der Montagsausgabe des Ruppiner Anzeigers.

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