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Beim Hohensteiner Erntefest kam wieder jeder, der Spaß haben wollte, auf seine Kosten

Festumzug, Jux und viel Musik

Detlef Klementz / 04.09.2017, 06:20 Uhr
Hohenstein (MOZ) Am ersten September-Wochenende wird im Strausberger Ortsteil Hohenstein Erntefest gefeiert. Das war in diesem Jahr nicht anders. Der Start war traditionell bereits am Freitagabend erfolgt - mit Lampionumzug, Fanfarenzug des KSC Strausberg, Lagerfeuer und viel Musik.

Am Sonnabend ging es dann mit dem Festumzug durch das Dorf weiter. Nicht nur zahlreiche Dorfbewohner beklatschten die historische Treckerparade und die festlich geschmückten Wagen. Auch viele Gäste aus der Umgebung hatten sich am Straßenrand eingefunden. An die fünf Stunden hatten fleißige Frauen für die prächtige Erntekrone gebraucht, die später auf dem Festplatz aufgezogen wurde.

Ortsvorsteher Jens Knoblich würdigte noch einmal das neue Feuerwehrgerätehaus und bedauerte ein wenig, dass sich der Umbau des Dorfgemeinschaftshauses etwas hinziehe. Das habe mit Verzögerungen bei der Bereitstellung des Fördermittelbescheids zu tun. Inzwischen sei aber ein Ende der Bauarbeiten abzusehen. Größer war sein Bedauern über das Projekt Klosterdorfer Straße, das nun wohl nicht realisiert werde: "Jedenfalls nicht kostenlos für die Anlieger." Geplant war, dass an den dortigen Sommerweg ein Asphaltstreifen angefügt wird.

Was aber kommt, ist die Weiterführung des Radwegs entlang der Dorfstraße, wie Knoblich erklärte. In dem Zusammenhang würden auch die Fußwege erneuert bzw. neu hergestellt und das "Regenwasser von der Straße weggeführt".

Bürgermeisterin Elke Stadeler stellte mit Blick auf die Arbeiten am Dorfgemeinschaftshaus fest, dass die Hohensteiner dort zur Bundestagswahl am 24. September auf jeden Fall ihre Stimme abgeben könnten. Das Problem mit der Klosterdorfer Straße sei noch zu lösen. Die Bürgermeisterin gab sich da zuversichtlich: "Da fällt uns was ein."

Und dann wurde ausgiebig gefeiert im Festzelt und daneben - zum Beispiel mit den Hohensteiner Countrydancer, der Berliner Komikerin Anjutta Janson, die kurzfristig für das Männerballett vom Eggersdorfer Carnevalsclub einsprang, und vielen anderen.

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