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Auf dem Heinersdorfer Trödelmarkt am Sonnabend war für fast jeden Geschmack etwas dabei

Bekleidung, Werkzeug, Schiffslaternen

Erfolgreich: Julian (8, r.) und Emil (10) bekamen von ihrer Oma Kreisel gekauft. Sie sind öfters auf diesem Markt.
Erfolgreich: Julian (8, r.) und Emil (10) bekamen von ihrer Oma Kreisel gekauft. Sie sind öfters auf diesem Markt. © Foto: MOZ/Martin Stralau
Martin Stralau / 04.09.2017, 06:31 Uhr
Heinersdorf (MOZ) Emil (10) und Julian (8) sind glücklich. Die Brüder haben auf dem Trödelmarkt in Heinersdorf eine Tüte voll mit Beyblades - einer Art von Kreiseln - erstanden, mit denen sie ab sofort ihr Freizeitprogramm bereichern können. "Wenn die Tragflächen hätten, könnten sie sogar abheben", sagt Julian, der die Leidenschaft für die Kreisel mit Emil teilt. Gekauft hat ihnen das Spielzeug ihre Oma Christa Brandalik. Wie die Jungen ist die Heinersdorferin ganz entzückt von dem Markt. "Wir sind hier heute schon dreimal hin- und her geschlendert, man wird immer wieder inspiriert", sagt sie. Für den Vater der Jungen haben sie noch eine Schiffslaterne entdeckt, wissen aber noch nicht, ob sie diese kaufen. Von einem der letzten Märkte haben sie sogar mal ein Fahrrad mitgenommen.

Fündig werden kann auf dem 13. Heinersdorfer Trödelmarkt eigentlich jeder, ob er nun Werkzeug sucht, Bekleidung oder einen Tannenbaumständer. "75 Stände gibt es", sagt Wolfgang Adam, der den Markt zwei Mal jährlich ausrichtet und zufrieden ist mit dem Besucherzulauf. Als er vor sieben Jahren begann, war er gerade Rentner geworden und wollte "nur ein bisschen ausmisten. Aber der Markt kam gut an. Und dann wurde ich gefragt, ob ich ihn nicht wiederholen könnte. Im Laufe der Jahre ist er immer größer geworden", erzählt er. Das Erfolgsgeheimnis? "Die Lage an der Dorfaue und dass wir keine Standgebühren nehmen." Mit "wir" meint er auch seine Frau Regina, die sich um die Anmeldungen kümmert. "Die Gemeinde nimmt keine Gebühren", erklärt Wolfgang Adam.

Renate Wolf-Blech gefällt es hier sehr gut. Die 79-jährige Grünheiderin ist zum ersten Mal dabei, verkauft handgestrickte Wollsocken. "Das Publikum ist sehr angenehm", sagt sie.

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