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Probesitzen mit Posaunenklängen

Hatten Grund zum Feiern: Das Diakonische Werk Oberhavel gibt es seit 20 Jahren. Geschäftsführerin Christina Hansen-Farack und zwei ehemalige Vorstandsvorsitzende wurden geehrt.
Hatten Grund zum Feiern: Das Diakonische Werk Oberhavel gibt es seit 20 Jahren. Geschäftsführerin Christina Hansen-Farack und zwei ehemalige Vorstandsvorsitzende wurden geehrt. © Foto: MZV
Aileen Hohnstein / 04.09.2017, 09:15 Uhr
Germendorf (OGA) Sehr musikalisch ging es am Wochenende in der Dorfkirche in Germendorf zu. Beim traditionellen Sonntag der Diakonie, der immer in der ersten September-Woche stattfindet, gab es Grund zu feiern: 20 Jahre Diakonie. Mit 29 Bläsern des Lazarus-Posaunenchors aus Berlin wurden die Kirchgänger unüberhörbar begrüßt. Auch während des Gottesdienstes und danach sorgten die Bläser für stimmungsvolle Musik.

"20 Jahre - das waren schon Höhen und Tiefen", sagte Christina Hansen-Farack, Geschäftsführerin vom Diakonischen Werk Oberhavel. Zwischenzeitlich sei überlegt worden, ob man das Diakonische Werk nicht schließen solle. "Weil es keine Trägerfunktion erfüllt." Doch entmutigen ließen sich Christina Hansen-Farack und die Mitarbeiter nicht: "Die diakonische Idee ist so wichtig, dass wir immer wieder aufgestanden sind." Und mit neuen Ideen soll es auch in den kommenden 20 Jahren weitergehen. Eine Idee ist die Kita "Pusteblume". Im kommenden Sommer wird die Kita in Germendorf geöffnet - unter der Trägerschaft der Johanniter.

Doch nicht nur der 20. Jahrestag des Diakonischen Werks in Germendorf war ein Grund zum Feiern. Der Sonntag war auch überschrieben mit "Auf den Spuren Luthers". Im Gottesdienst wurde unter anderem den 35 Frauen gedankt, die die Patenschaft für einen "Luther-Apfelbaum" für je 100 Euro übernommen haben. Insgesamt sieben Apfelbäume werden im Lutherjahr in Oranienburg gepflanzt. "So viel sind es in keiner anderen Stadt", sagte Pfarrer Arndt Farack und hob das Engagement der Frauen hoch. Am 22. Oktober wird der erste Baum der Stadt vor der Dorfkirche gepflanzt - erst einen Tag vorher wird er in Wittenberg abgeholt.

In ein paar Jahren wird man sich dann vielleicht an einem sonnigen Tag im Schatten des Apfelbaums erholen können - mit Blick auf die Kirche. Die Bank dazu wurde am Sonntag feierlich eingeweiht. Pfarrer Farack und Ludwig Hopfe von der Volkssolidarität, die diese spendiert hat, konnten ihr Probesitzen mit Posaunenchorbegleitung genießen.

Knallig, peppig, locker und lustig ging es mit dem musikalischen Theaterstück "Play Luther" weiter, in dem wichtige Stationen aus Luthers Lebensweg und -werk vorgestellt wurden. Inklusive Lichtshow und ins Ohr gehender Musik. Wer sich diese Show mit Aha-Effekt und wissenswerten Informationen nicht entgehen lassen möchte: Heute Abend um 19 Uhr wird sie noch einmal kostenlos in der Orangerie aufgeführt. Tickets gibt es in der Tourist-Info.

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